Winterflucht nach „Barce“?

Spanien macht in letzter Zeit vor allem Schlagzeilen aufgrund der Schuldenkrise, sowie der hohen Jugend-Arbeitslosenquote. Auch in deutschen Städten wie Berlin spürt man dies zunehmend: Immer mehr junge Leute kommen in die deutsche Hauptstadt, um hier einen Job zu finden.

Viele daheimgebliebene Spanier suchen den Ausweg in der Selbstständigkeit. Flexible Offices erfreuen sich daher auch in Städten wie Barcelona zunehmender Beliebtheit.

Wie ich nun von Freunden vor Ort erfahren habe, macht dort fast monatlich ein neuer Co-Working Space auf. Grund genug, sich das mal näher anzusehen!

Für digitale Nomaden ist die zweitgrößte Stadt Spaniens somit erst recht ein gutes Ziel, um den kalten Monaten in Deutschland zu entkommen und trotzdem der Heimat nicht all zu fern zu bleiben. Schliesslich ist man in weniger als 2 Stunden wieder auf dem heimischen Weihnachtsmarkt, Tickets kosten nicht die Welt – und Arbeitsplätze findet man auch immer mehr!

Selbst konnte ich noch keinen Space in Barcelona testen. Eine Liste der wichtigsten Spaces habe ich trotzdem schon einmal erstellt. Man weiß ja nie, wann man sie braucht.

Co-Working in Barcelona

Bei der großen Auswahl an Co-Working Möglichkeiten sicher eine gute Idee, seine Arbeit mit nach Barcelona zu nehmen. In Barcelona gibt es ca. 10 Spaces, und insgesamt haben diese mehr als 100 Tische. Der Preis für einen Monat liegt, ähnlich wie auch in Berlin oder Hamburg, um die 200-300 Euro, je nachdem ob man einen festen Tisch bucht oder flexibel bleibt.

Falls du auch überlegst, dich in die Gaudi-Stadt abzusetzen, hier also eine kleine, ausgewählte Liste von Co-Working Spaces in Barcelona:

Grup Idea

Das Idea Coworking wurde von einem Architekturbüro gegründet, welches selbst auch in den Räumen tätig ist. Das lockt natürlich andere Architekten an. Es sind aber auch alle anderen kreativen Co-Worker herzlich Willkommen. Ca. 25 Co-Worker teilen sich die Räume hier. Plaça de l´Ángel 2 (2n 1), Metro Jaume I: L4

Gracia Workcenter

Gracia Workcenter war der erste Co-Working Space in Barcelona. Es gibt ca. 17 Arbeitstische. Man kann hier rund um die Uhr arbeiten und auch Drucker, Telefon und Postservice stehen zur Verfügung. Passeig d’Amunt 7 – Metro L4: Joanic

The Lab

Die Architekten Rodero & Beggaio haben diesen relativ neuen Space eröffnet. Was von Architektengegründet wird, sieht natürlich auch dementsprechend aus. Sehr nette Arbeitsathmosphäre! Ein permanenter Tisch kostet 260,- Euro im Monat. Auf Tagesbasis ist der Preis mit 30,- Euro relativ hoch. C/ Bruc 42 – Metro L1, L4: Plaça Urquinaona

MeetBCN

Auch ganz neu! 290,- Euro kostet ein Tisch hier im Monat. Der größte Pluspunkt dieses Spaces ist sicherlich die Lage: Die Anbindung an Zug, Bus und U-Bahn ist extrem gut und man kommt schnell in alle Richtungen. C/ Balmes 167 (3º 2ª) – Metro: Diagonal L3, L5 – Provença: L6, L7, S1, S2, S5, S55

Berlines46

Sympathischer Name! Dies liegt aber am Strassennamen, und nicht an der Liebe zu Berlin. Dieser Space versteht sich vor allem als „Business Center“. Er ist daher recht schick und auch recht teuer. Wer es sich leisten kann und Kunden beeindrucken muss, der ist hier vielleicht gut aufgehoben. C/ Berlines 46 – L7: El Puxtet

Hop Design

Dieser Space wurde als Büro für Innenarchitektur gegründet. Mit der Zeit wurde es um zum Co-Working Space erweitert. Tolle Lage: Zum Strand kann man quasi zu Fuß gehen. Wer also i der Mittagspause mal eben eine Runde schwimmen gehen will, der könnte sich hier wohlfühlen. Antic de Sant Joan 13 – Metro L1: Barceloneta

Barcelona Office

Leider konnte ich zu diesem Co-Working Space keine weitergehenden Infos auftrieben. Trotzdem wollte ich es Dir nicht vorenthalten. Wer es getestet hat, kann sich gern bei mir melden. Metro L4: Jaume I & L1, L4: Urquinaona

Kennst du weitere Spaces oder hast den einen oder anderen bereits besucht? Dann melde dich bei mir!

Falls du zudem noch auf der Suche nach einer Unterkunft in Barcelona bist, kann ich dir wärmstens die Seite oh-barcelona.com empfehlen. Dort findest du nette, kleine Apartments, die bezahlbar sind und in denen es sich meist auch gut arbeiten lässt. 

Die Informationen in diesem Artikel kommen von anderen Reisenden, sowie von den Portalen deskmag.com / deskwanted.de – Vielen Dank! / Titelbild: angelocesare // Dieser Artikel gibt meine ungeschminkte Meinung wieder, es handelt sich jedoch um einen gesponserten Artikel.

Lebe nach deinen eigenen Regeln!

Tim Chimoy
Über den Autor

Tim Chimoy

Tim beschäftigt sich seit 2012 mit den Themen ortsunabhängiges Arbeiten und digitales Unternehmertum. Er verdient sein Geld als Architekt, Buchautor und Berater für Neues Arbeiten und digitale Transformation. Zudem ist er Gründer des Citizen Circle. Auch wenn Tim viel und gern unterwegs ist: Sein Zuhause ist zur Zeit die Stadt Chiang Mai im Norden Thailands.

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