Minimalismus ist in Mode. Überall wird er einem heute um die Ohren gedonnert. Wir sollen weniger besitzen, um glücklicher und freier zu sein. Besonders unter den digitalen Nomaden ist dies fast zu einem Dogma geworden. Aber funktioniert das für Jeden?

Eines steht fest: Einfachheit ist nicht einfach. Sich zu beschränken ist definitiv schwieriger, als massenhaft Dinge anzusammeln. Das Anhäufen von Besitz geht vergleichsweise schnell. Vielleicht kennst du das noch vom letzten Mal, als du einen Keller oder einen Dachboden leer räumen musstest.

Ich lebe zur Zeit aus dem Koffer. Zwar besitze ich eine Wohnung, diese ist aber die meiste Zeit des Jahres vermietet und somit für mich in dieser Zeit nicht zugänglich. Auch in dieser Wohnung gibt es nur so viele persönliche Dinge, wie sie ins Handgepäck passen, denn die Wohnung muss leer sein, wenn die Mieter einziehen. (Da die Wohnung möbliert vermietet ist, zähle ich Möbel hier nicht mit.)

Das stellt mich immer wieder vor die Herausforderung, Dinge verkaufen oder verschenken zu müssen. Ich muss jedes Mal aufs Neue überlegen, was ich in den beschränkten Platz meines Kabinenkoffers hineinpacke. Mehr darf nicht mit. So sind die Regeln, die ich mir selbst auferlege.

Ich bevorzuge für mich dabei den Begriff Essentialismus, denn es kommt nicht darauf an, einfach weniger zu haben, sondern gezielt nur die Dinge zu besitzen, die essentiell, also wesentlich sind.

Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

Mein sperriges Podcast-Mikrofon muss zum Beispiel mittlerweile immer mit. Brauche ich ständig für meine Aufzeichnungen. Meine kleinen Lautsprecherboxen musste ich hingegen neulich verschenken. Kein Platz mehr. Schade, aber würde ich das anders handhaben, wäre ich schnell wieder bei alten Gewohnheiten und dann ist es nicht mehr weit bis zur Gepäckaufgabe. Nächster Schritt: ein vollgerümpelter Dachboden.

Sich zu beschränken muss man trainieren. Bei mir war es ein Prozess, der sich über mehr als drei Jahre zog. Vor drei Jahren reiste ich noch mit 25kg-Koffer und zitterte bei der Gepäckaufgabe wegen der Gefahr des zu hohen Gewichtes. Heute kommt das sicher nicht mehr vor.

Es gibt ein paar Dinge, die ich mir in diesem Prozess des aussortierens und minimierens immer wieder klar machen musste. Diese lauten in etwa wie folgt:

  1. Qualität gewinnt über Quantität. Es ist okay, eine Woche lang in der selben Jeans herumzulaufen. Auch ein T-Shirt kann man häufiger anziehen. Guter Stoff hält länger frisch. Waschen kann man ausserdem auch fast überall. Wenn man Qualitätskleidung kauft, hält diese das aus und sieht auch nach häufigem Waschen noch gut aus. Billigkleidung ist nicht nur ethisch schwierig, sondern auch nichts für beschränkten Platz im Koffer.
  2. Dinge, die „man mal vermissen könnte“ dürfen nicht mit. Meine Musikboxen zum Beispiel. Hier muss ich mich eben in Verzicht üben, Musik über Kopfhörer hören oder mir, wenn ich irgendwo für 3 Monate bleibe, neue Boxen kaufen und diese anschließend wieder verschenken. Es wird sich sicher jemand darüber freuen! Warum also nicht.
  3. Es gibt generell nichts, was man nicht auch irgendwo neu kaufen könnte, wenn man es unbedingt benötigt. Das kostet dann vielleicht mal 13,90 Euro, aber das ist es Wert, dafür leicht und frei zu sein.

Spätestens als Essentialist sollte man also einen großen Bogen um Klamottenläden wie H&M und Co. machen. Qualitäts-Kleidung muss her. Meine 80,- Euro Hemden sehen nicht nur besser aus, sondern halten auch 10 Mal so lange. Das somit eingesparte Geld kann man lieber in Güter investieren, die man sich unterwegs aus praktischen Gründen kaufen muss.

Warum nun der Ganze Minimalismus?

Immer häufiger wird heute von der Share Economy gesprochen. Wir müssen nicht mehr so viel besitzen, weil wir viele Dinge gemeinsam mit anderem Menschen nutzen können.

Carsharing gibt uns (zumindest in den Großstädten) jederzeit Zugriff auf Autos, ohne sie zu besitzen. Musikplattformen geben uns jederzeit Zugriff auf 1 Millionen Songs, ohne diese noch besitzen zu müssen. Die Beispiele ließen sich unendlich fortsetzen.

Besitzen ist also zunehmend out, spätestens für unsere Generation, die in der Jahrtausendwende erwachsen geworden ist. Für die Folgegenerationen erst recht! Wir haben somit extrem verbesserte Bedingungen, uns auf das Essentielle zu beschränken, wenn es um den persönlichen Besitz geht.

Aber ein „weil es zunehmend einfacher ist“ reicht als Begründung natürlich nicht aus, um es auch zu tun. Die übergreifende Antwort auf das Warum lautet vielmehr:

Minimalismus bzw. Essentialismus macht es dir leichter, dich auch in deinen Gedanken und in deinem Tun auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Es geht nicht um die Tatsache, wenig zu besitzen. Es geht um den mentalen Platz, den du gewinnst, wenn du dich auch im physischen Besitz beschränkst.

Erich Fromm formulierte es wie folgt: „Das Ziel ist nicht, dogmatisch mit weniger zu leben, sondern ein Leben voller Sinn, Erfüllung und Befriedigung zu finden.“

Sinn, Erfüllung und Befriedigung ist natürlich nicht zwangsläufig bei jedem Menschen daran geknüpft, wie viel physischen Besitz er hat oder nicht hat. Aber die meisten Menschen teilen die Erfahrung, dass wenig physischer Besitz es leichter macht, Sinn und Erfüllung zu finden. Denn es macht sie auf mehreren Ebenen freier.

Physischer Besitz muss gekauft, abbezahlt, gepflegt, gelagert und überwacht werden. All das raubt dir mentalen Platz. Es lenkt dich ab von den Dingen, auf die es sich zu konzentrieren lohnt. Ein mit Gerümpel voll gestellter Raum ist vergleichbar mit einem mit Gerümpel vollgestopften Kopf.

Aber Achtung. Die Beschränkung auf das Wesentliche bedeutet nicht automatisch auch Verzicht. Dinge, die dir wichtig sind, können essentiell für dich sein, auch wenn sie von außen betrachtet nicht erforderlich sind.

Auch Minimalisten können sich was gönnen

Minimalismus bedeutet nicht, dass man gänzlich auf Luxus oder Annehmlichkeiten verzichten muss. Ich finde sogar: Es bedeutet das Gegenteil.

Ich nehme Abstand davon, Dinge zu besitzen. Das verschafft mir mehr finanzielle Ressourcen, um mir hin und wieder schöne Dinge zu leihen, sie im Sinne der Shared Economy zu nutzen, oder mir anderweitig Erlebnisse zu gönnen.

Ich besitze kein Auto und kaufe mir keine großen Fernseher. Dafür bezahle ich durchaus gern mal ein paar Hundert Euro mehr für einen Flug, um in der Business Class zu fliegen.

Ich zahle keine Miete, habe keine voll ausgestattete Küche und gehe sehr selten Shoppen. Dafür buche ich mich aber gern ab und zu einmal in ein schönes Apartment auf Zeit ein, vielleicht sogar mit Pool und einem schönen Fernblick.

Wenn ich aber wirklich etwas besitze, das über das Nötigste hinaus geht, dann sind es selten Konsumgüter, sondern eher Investitionen mit Gewinnzuwachs. So auch meine Wohnung.

Funktioniert das für Jeden?

In der Architektur hat Mies van der Rohe im letzten Jahrhundert den Satz Less is more geprägt, mit dem er die Reduzierung auf das Wesentliche in der Architektur einforderte. Gestalterische Elemente sollten der Funktion folgen. Nicht umgekehrt.

Dieter Rams, berühmter Designer des letzten Jahrhunderts, prägte die Maxime: Weniger, aber besser.

Diesen zwei Beispielen folgend könnte die Formel eines neuen Essentialismus lauten. Alles weglassen, was nicht unbedingt nötig ist oder deiner Leidenschaft entspricht!

minimalismus-leben

Der elegante Minimalismus war seit jeher ein Kennzeichen von ästhetischen und geistigen Eliten. Ästhetik spielt hier durchaus eine Rolle. Wer mit weniger reist, reist meist auch stilvoller und wirkt durchaus smarter in seiner Außenwirkung. Offensichtlich ein Mensch, der sich beschränken kann und weiß, was er braucht oder nicht braucht.

Sich auf das Essentielle zu beschränken, funktioniert aber trotzdem für jeden Menschen nur in unterschiedlicher und individueller Form. Eine Generalisierung über Mengen ist hier unangebracht. Es gibt nicht den einen Weg. Weder in der Religion, noch im Leben, noch im Minimalismus. Jeder muss selbst herausfinden, wo seine Grenzen liegen.

Ich möchte dich ein Stück weit ermutigen, nicht nur auf die Priester des extremen Minimalismus zu hören, und dich davon abschrecken zu lassen. Es muss nicht alles in einen Rucksack passen. Du kannst ruhig einen Fernseher besitzen, wenn es dir wichtig ist. Extreme Modelle funktionieren immer im Übrigen nur für einige wenige Menschen. Du musst deinen eigenen Pegel finden.

Trotzdem solltest du dich auf die Suche nach deinem eigenen Level des Verzichts begeben. Fordere dich selbst heraus und ergründe, wie viel Minimalismus für dich machbar ist. Überschreite dabei auch deine Komfortzone, sonst beschummelst du dich am Ende nur selbst. Es muss schon auch mal wehtun!

Eines kann ich dir versichern: Wenig Besitz macht frei und fühlt sich gut an. Wenn Eigentum und Luxus die Sahnetorte unter den Lebensstilen ist, dann ist Minimalismus die Erdbeertorte. Frisch, lecker, leicht.

PS: Wenn du nicht mehr weisst, wohin mit deinem ganzen Zeug, dann solltest du dir unbedingt einmal dieses Video ansehen. 

Lebe nach deinen eigenen Regeln!

Tim Chimoy
Über den Autor

Tim Chimoy

Tim beschäftigt sich seit 2012 mit den Themen ortsunabhängiges Arbeiten und digitales Unternehmertum. Er verdient sein Geld als Architekt, Buchautor und Berater für Neues Arbeiten und digitale Transformation. Zudem ist er Gründer des Citizen Circle. Auch wenn Tim viel und gern unterwegs ist: Sein Zuhause ist zur Zeit die Stadt Chiang Mai im Norden Thailands.

18 Antworten zu “Minimalismus: Einfachheit ist nicht einfach”

  1. Ein sehr schöner Artikel. Als jemand, der sich bisher wenig mit Minimalismus befasst hat, kann ich mit dem Begriff „Essentialismus“ deutlich mehr anfangen als mit „Minimalismus“. Das Wort „Essentialismus“ ruft (jedenfalls bei mir) genau die richtigen Assoziationen hervor. Bei „Minimalismus“ ist das anders. Minimalismus löst in mir das Gefühl aus, dass es sich dabei um etwas dogmatisches und künstliches handelt. „Das andere Extrem“ eben. Essentialismus klingt aber absolut plausibel und sinnvoll. Auch wenn im Grunde beides die gleiche Sache beschreibt, rufen beide Wörter doch ganz unterschiedliche Bilder in meinem Kopf hervor. Ich vermute, dass es anderen Menschen auch so geht (Menschen sind ja nicht so unterschiedlich wie man manchmal denkt).

    Viele Grüße,
    Jan

  2. Der Erdbeerkuchen hat mich schon immer mehr angesprochen als die Sahnetorte 😀

    Das hast du sehr schön auf den Punkt gebracht. Minimalist ist man aus Überzeugung. Wer nur einem Trend hinterher rennt, wird damit wahrscheinlich nicht glücklich werden. Und wenn es einfach wäre, würde es ja jeder machen.

  3. Hallo Tim,

    Dein Artikel spricht mir aus dem Herzen! Ich bin finanziell sorglos und mit allem was ich brauchte aufgewachsen. Erst als ich dann auf eigenen Beinen stehend mit sehr viel weniger Geld ausgekommen bin, habe ich die Dinge wirklich wertschätzen gelernt. Mir geht es jetzt wie Dir: was um mich herum ist, ist auch essentiell für mich und gerade was meine Ernährung angeht gönne ich mir Gutes. Das fühlt sich toll an und verändert mein ganzes Lebensgefühl hin zu einem bewussten Ja zum Leben, wo es vorher nur ein egal war.

    Herzliche Grüße,
    Daniela

  4. Hallo Tim,

    Was genau verstehst du unter Qualitätskleidung die ethisch okay ist? Kannst du hier ein paar Hersteller empfehlen?

    Ich bin nämlich selbst auf der Suche. Und nur weil etwas teurer ist als bei h&m und Co hat das leider noch nichts zu heißen. Bewusster Konsum ist ein Buch mit sieben siegeln.

  5. Hallo Tim, wieder ein toller Artikel. Als ich im Juni umgezogen bin, habe ich vieles nicht mitgenommen. Ich habe viel weniger als vorher, aber immer noch „genug“. Ich dachte, es wäre ein Kinderspiel alles wegzugeben, aber ich finde es ganz schön herausfordernd, sich von einigem zu trennen. Ich meine nicht die Klamotten, das fällt mir eher weniger schwer. Aber schöne Deko z.B. um es sich nett zu machen – damit habe ich ein Problem. Also, nicht, dass bei mir viel rumsteht, aber ich mag es schon, wenn überall Kerzen sind z.B. Und Blumen. Und viele schöne Bilder.
    Dennoch finde ich das System Minimalismus total klasse, weil es unglaublich befreit. Vielleicht muss ich noch ein bisschen mehr üben. Oder öfter umziehen 😉
    Lieben Gruß Anja

    • Tim Chimoy

      Danke für deine Worte, Anja. Jeder nach seinem Gusto. Wenn dir Deko-Gegenstände wichtig sind, dann ist das ja völlig okay. Aber sie machen dich natürlich unbeweglicher. Es ist immer alles ein Trade-Off 🙂

  6. Sehr schöner Artikel!

    In diesem Zusammenhanf finde ich auch folgendes Ztat passend:
    „Wohlstand ist, wenn man mit Geld, das man nicht hat, Dinge kauft, die man nicht braucht, um damit Leute zu beeindrucken, die man nicht mag.“
    (Alexander v. Humbold)

    Die große Kunst ist es aus meiner Sicht wirklich ein Gespür dafür zu entwickeln was persönlich wichtig ist im eigenen Leben. Und dafür dann auch den Platz einzuräumen und sich eben von den Dingen zu trennen die nciht zum persönlichen Glück beitragen.

    Beste Grüße
    Lukas

    • Großartiges Zitat! Ich bin mittendrin im Prozess und merke wie er sich täglich verändert. Dinge, die ich heute noch brauche sind vielleicht morgen auf dem Weg ins Jenseits… Generell gilt: sich auch mal wieder auf alten Plunder besinnen und diesem mit neuen Ideen zu großem Comeback verhelfen. bei einem homestay @ hip-Leipzig.de kann man sich inspirieren lassen ;-)…

  7. Hi Tim,

    danke für die Einführung des Essentialismus! Denn mit der Minimalismus-Bewegung habe ich auch so meine Probleme, weil mir da schon wieder viel zu oft „tu dies, tu jenes“ gepredigt wird. Du sagst: Tu, was dir gut tut und essentiell für dich ist. Da bin ich dabei, das ist prihima 😉

    Liebe Grüße

    Mischa

  8. Lieber Tim,

    ich finde deine Beiträge sehr interessant und verfolge diese bereits seit einiger Zeit, da diese meine Lebensweise zum großen Teil wiederspiegeln. Als nicht glücklicher aber vielverdienender Arbeitnehmer habe ich vor über einem Jahr entschieden mich mit meinen Fähigkeiten und Stärken, als Freiberufler zu verselbständigen. Es ist zwar finanziell hart, aber ich bin glücklich damit und zufrieden, so wie es ist. Seit Juni diesen Jahres wohne ich auf einem Campingplatz in einem Wohnwagen, beschränke mich auf ein minimales an Gütern und komme wunderbar klar. Mal schauen, ob der morgentliche Gang zur Dusche auch im Winter so spaßig ist, aber ich finde es vollkommen gut so.

    Nun gibt es ganz viele Freunde und Bekannte die schauen mich etwas komisch an, wenn ich davon erzähle wie ich so lebe. Für die ist das nichts, aber als naturliebender Mensch, fühle ich mich hier in meinem kleinen Wohnwagen sehr frei und kann selber entscheiden, wann und wohin gehen/fahren möchte! Demnach: Allt bra!
    Lieben Gruß, aus Norddeutschland

  9. Der Weg zum Minimalismus war bei mir auch ein Prozess. Vor 10 Monaten bin ich mit einem 60 Liter Deuter Rucksack los gezogen. Ich wollte damals schon gerne minimalistischer Reisen, aber als ich damals in meiner Hamburger Wohnung saß und nur den kleinen Berg Kleidung sah, der in den 40 Liter Rucksack passte, bekam ich Schiss. Ich konnte es damals einfach noch nicht, es war für mich zu diesem Zeitpunkt unvorstellbar die nächsten Monate nur noch so wenig zu Besitzen.

    Ich habe in den Monaten einiges gelernt, ich brauche deutlicher weniger als ich dachte!

    Mittlerweile ist mein 60 Liter Rucksack inklusive des Großteils meiner Kleidung in einem Container eines Schiffes und auf dem Weg zurück nach Hamburg. Es war unfassbar befreiend das Paket aufzugeben.

    Was vor 10 Monaten noch unvorstellbar war, war auf einmal Befreiung pur. Jetzt Reise ich nur noch mit 7-10 Kilo Handgepäck und liebe es.

  10. Puuuh Hallo 🙂
    Also wie man das nun nennt oder eben nicht ist doch im Grunde total egal.
    Mein erstes mal Indonesien war mein Koffer und der Rucksack proppevoll.
    2. mal Indonesien hatte ich nur einen Koffer mit.
    3. mal Indonesien (gerade auf Bali 🙂 habe ich den kleinen Ospray mit und trotz 15″ mac und Eos6d ist dort noch platz vorhanden (und zusätzlich hätte ich noch 30kg Freigepäck von der Airline).
    Die Eos6D hat noch nicht einmal indonesisches Tageslicht gesehen und ich bin in meiner dritten und letzten Woche hier unterwegs. Ich mache mir also eher sorgen um das macbook pro und die Cam, das nichts wegkommt.
    Was mir fehlt? Ab und zu mal deutsches TV. Sky Go luppt hier nicht also auch überflüssig.
    Ich bin nur 3 Wochen hier und das ist kein Vergleich zu einem 6 Monatstrip oder ähnliches, aber man kann sich schnell an 2 Dinge gewöhnen: AC und eine Dusche mit ordentlich Druck.

    Deine kleine Zusammenfassung hat mir gefallen und mich wieder zum nachdenken bewogen und es gibt viele Fragen die ich DIr gerne stellen würde.

    Du bist nicht gerade zufällig auf Bali?

    Viele Grüße aus Seminyak
    Sven

  11. Hi Tim,

    ich habe mich in letzter Zeit auch wieder mit Minimalismus beschäftigt. Da kommt dein Artikel gerade recht. Das passiert bei mir mindestens einmal im Jahr, dass ich merke, dass ich zu viel Zeug habe und versuche es los zu werden.

    Ich bin wegen meinen Hobbys Skitouren, Biken und Surfen viel am Reisen. Leider habe ich deswegen viel Ausrüstung dabei. Dafür beschränke ich mich bei den anderen Dingen auf das Wichtigste.

    Wie häufig wechselst du denn im Jahr deine Location?

    Grüße
    Dario

  12. Ich interessiere mich schon sehr lange für den Minimalismus. Habe es jedoch noch nicht hinbekommen, auch nur annähernd minimalistisch zu leben. Ich brauche wohl einen radikalen „Cut“. Aus meiner Erfahrung kann ich also sagen: Nein, es ist nicht einfach! Aber es ist machbar. Und das hält mich wach und weiterhin aufmerksam für diesen Lifestyle.

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