Jeder hat seine ganz persönlichen Gründe, warum er seine Festanstellung nicht mehr mag und sich nach Alternativen umschaut. Es ist jedoch zu vermuten, dass es den meisten hier so geht (denn ansonsten wäre das Thema ,passives Einkommen‘ nicht so interessant für sie).

Es mag natürlich auch sein, dass der Eine oder Andere sich einfach einen Nebenverdient aufbauen möchte, auch in diesem Fall ist er hier richtig. „Passives Einkommen“ klingt jedoch vor allem danach, eine Alternative zum bisherigen Job bieten zu können und vielleicht sogar der leichtere Weg zu sein, als sich täglich ins Büro zu schleppen. Eine Alternative zum Job ist es, aber weniger Arbeit? Weit gefehlt! Um es gleich vorweg zu sagen: Es steckt gerade zu Anfang eine Menge Arbeit darin, sich passives Einkommen aufzubauen.

Es ist sicherlich nicht der leichte Weg, den sich viele wünschen. Darüber hinaus muss man auch Spass an gewissen Tätigkeiten haben, die dieser Weg mit sich bringt. Wer also quick&dirty Geld verdienen möchte, der ist hier falsch. Trotzdem! Es ist eine spannende und verführerische Alternative zum normalen Job, und daher allemal Wert hier genauestens unter die Lupe genommen zu werden. Man gewinnt nämlich vor allem eines: Freiheit.

Es gibt Tausende von guten Gründen, warum das Internet der perfekte Ort ist, um dort sein Geld zu verdienen. Es werden im Netz tagtäglich von vielen Menschen unglaubliche Summen verdient, die Möglichkeiten sind unbegrenzt, und es finden sich dort viele spannende Ideen und Möglichkeiten, die nur darauf warten, von uns umgesetzt zu werden.

Ich habe dort nun nach einigen Monaten viele positive Erfahrungen gemacht, und nach kleineren Rückschlägen scheint sich nun alles wie von Zauberhand positiv zu entwickeln. Es wird immer spannender, weitere Möglichkeiten zu entdecken und tiefer in den Online-Dschungel einzutauchen. Lust mitzukommen?

Passives Einkommen: Ein Beispiel 

Im folgenden Abschnitt will ich anhand eines Beispiels erklären, wie passives Einkommen generiert werden kann. Einmal angenommen…

Einmal angenommen, Du bist Verkäufer in einem Schuhladen oder besitzt sogar ein Schuhgeschäft irgendwo auf deiner lokalen Einkaufsstrasse. Dein Arbeitstag startet so gegen 10 Uhr. Du verbringst den gesamten Tag im Geschäft, dein Mittagessen ist ein mitgebrachtes Butterbrot, welches Du hinten im Lager runterschlingst. Gegen 20 Uhr wird der Laden geschlossen und es müssen nun noch die Bestellungen für die kommende Woche aufgegeben werden. 10 Stunden hast du seitdem im Laden verbracht und auf Kundschaft gewartet. Wieviele Kunden kamen in dieser Zeit in den Laden? zehn? zwanzig? hundert? Vielleicht waren es sogar noch wesentlich mehr. Vermutlich waren es genug, um einen ausreichenden Umsatz gemacht zu haben. Aber trotzdem war es nicht wirklich befriedigend. Du hast insgesamt 12 Stunden gearbeitet und bist total kaputt. Was für ein Tag!

Nun einmal angenommen, du verkaufst keine Schuhe, sondern ein Buch über das Verkaufen von Schuhen. Zum Beispiel ein selbstgeschriebenes kleines e-Book, ein „digitales Buch“. Es könnte eine Anleitung zu optimalen Verkaufsstrategien im Einzelhandel sein, oder ein Thema behandeln, dass Dich besonders interessiert oder worin du besonders viel Erfahrung hast. Das e-Book, welches Du auf Deinem Computer verfasst, ist in etwa 100 Seiten lang.

Nachdem das Buch fertig gestellt ist, machst Du daraus eine hübsch gelayoutete pdf-Datei und bietest anschliessend dieses Buch auf Deiner Webseite zum Verkauf. Klingt verrückt und unmöglich? Du fragst Dich „Wer soll das schon kaufen“? Bietest du dem potentiellen Leser einen Mehrwert durch dein Buch, so wirst du sicherlich Abnehmer finden. Viele Menschen verdienen genau mit solchen E-Books Ihren Lebensunterhalt, und sie verdienen sehr gut!

Die Türen Deines „Onlinehandels“, also deiner eigenen Webseite, auf welcher Du das Ebook anbietest, sind 24 Stunden am Tag und 7 Stunden die Woche geöffnet, Ladenöffnungszeiten gibt es nicht! Und wieviele Menschen haben Zugriff auf Deine Webseite? In Deutschland allein sind es mehrere Millionen User (schreibt Ihr Euer e-Book auf Englisch so sind es Milliarden). Natürlich kommen diese Internet-Surfer nicht einfach so mal vorbei und schauen, was Du da anbietest. Marketing ist auch im Online-Handel unerlässlich. Aber es gibt zahlreiche preiswerte und einfache Möglichkeiten, Menschen auf seine Webseite zu locken. Man muss sich nur damit auseinandersetzen!

Wieviel hat es gekostet, den Onlineverkauf zu starten? Nichts. Wer kommt auf die Webseite? Möglich wäre es zum Beispiel, Menschen auf die Weseite zu locken, die sich gezielt für Verkaufstipps interessieren. Allein die Suchwort-Kombination „Verkauf tipps“ hat 5400 monatliche Suchanfragen bei Google. Landet man hier in der Google-Liste auf der ersten Ergebnisseite, so hat man sicherlich auch viele Besucher, die sich sehr für den Inhalt des Buches interessieren.

Man spart sich den Papierkram, hat kaum Investitionen und keine Risiken. Wieviel Gewinn macht man an jedem Buchverkauf? 100 Prozent! Man muss nichts abgeben. Wieviel Zeit muss man im Laden an der Kasse stehen? Keine einzige Sekunde. Das Buch wird gekauft, ohne das man etwas tun muss. Sicher, man muss einiges an Vorarbeit leisten, steht das System aber einmal, so sprudelt das passive Einkommen fröhlich weiter!

Ein passives Einkommen funktioniert vollkommen anders als die ,normale‘ monatliche Gehaltszahlung in einer Festanstellung. In einem normalen Job arbeitet man 8, 9 oder 10 Stunden und erhält monatlich die gleiche Summe. Ein unregelmäßiges passives Einkommen spült auch Geld ins Port Monet, wenn man gerade auf dem nahegelegenen Stausee paddelt, einen Marathon in Sydney läuft oder zu Hause auf der Couch liegt.

Zweifelsohne: bevor das passive Einkommen sprudelt, muss eine Menge Zeit in Vorarbeit investiert werden. Dies kann durchaus ein normales Arbeitspensum von 40 Stunden in der Woche überschreiten, wenn man es gleich richtig angehen will. (Man kann diese Arbeit auch neben dem normalen Job in den Abendstunden erledigen, allerdings wird die Vorbereitung dann sicherlich dreimal so viel Zeit in Anspruch nehmen, bis alles funktioniert.) Einmal verstanden wie es geht und das erste Geld verdient, kann man später weitere Online-Einkommensquellen hinzufügen.

Das Beste ist sicher, dass man auf diese Weise Geld verdient, jedoch langfristig weniger Zeit verliert oder zumindest frei über diese Zeit entscheiden kann! Für jemanden, der zwar nicht die Arbeit scheut, aber sich ein grosses Maß an Selbstbestimmung und Freiheit erarbeiten möchte, ist es also eine geniale Alternative. Die Anfangsinvestition macht sich irgendwann bezahlt und der Aufwand sinkt stetig, während das Einkommen steigt. Man ist sein eigener Herr und kann sich seinen Urlaub so legen, wie man es selbst möchte und auch seinen Arbeitsplatz frei wählen.

Man kann mit seinen Kindern Zeit im Park verbringen, während man von der Bank aus seine Webseite betreut oder in einem Hotel auf einem Balkon mit Meerblick sitzen während man Emails beantwortet. All dies ist möglich und wird auch von wesentlich mehr Menschen genauso gemacht, als es die Meisten erahnen.

Es funktioniert also. Wenn das kein ausreichender Grund ist, sich mit dieser Idee einmal intensiver zu beschäftigen? Wenn man es gut anstellt, ist der Erfolg fast sicher. Man gewinnt Freiheit vom Büro und vom Chef, Freiheit in finanzieller Hinsicht (wer alles gut plant wird zweifelsohne auf lange Sicht sein Angestellten-Gehalt übertoppen), und Freiheit mehr reisen zu können oder Zeit mit der Familie zu verbringen.

Passives Einkommen durch Online-Verkäufe ist natuerlich nur ein Weg von vielen Tausenden anderen Ideen und Möglichkeiten, online Geld zu verdienen. Was hält Euch zurück, diesen oder einen ähnlichen Weg einmal auszuprobieren? Wer von Euch verdient schon Geld online und kann davon erzählen? Ich freue mich über Antworten und Erfahrungsberichte!

Lebe nach deinen eigenen Regeln!

Tim Chimoy
Über den Autor

Tim Chimoy

Tim beschäftigt sich seit 2012 mit den Themen ortsunabhängiges Arbeiten und digitales Unternehmertum. Er verdient sein Geld als Architekt, Buchautor und Berater für Neues Arbeiten und digitale Transformation. Zudem ist er Gründer des Citizen Circle. Auch wenn Tim viel und gern unterwegs ist: Sein Zuhause ist zur Zeit die Stadt Chiang Mai im Norden Thailands.

5 Antworten zu “Passives Einkommen – ideal für Schlafmützen?”

  1. Hallo Tim,

    durch Deinen Blogbeitrag auf Geldschritte bin ich auf Deinen Blog aufmerksam geworden. Nun habe ich mich ein bißchen bei Dir umgeschaut und muss Dir ein Kompliment machen. Ich finde, dass Du sehr realistisch über das Internetmarketing-Geschäft schreibst.

    Wie ich gesehen habe, wendest Du das geschriebene auch an und liebst das Reisen. So ähnlich geht’s mir auch. Auf Reisen verbinde ich immer meine Hobby Fotografie mit einigen Bildern, die ich dann vermarkte. Es ist interessant wie langlebig diese Fotos immer ein wenig Einkommen generieren. Auf meiner Webseite http://www.monatliche-dividende.com kümmere ich mich um weitere Einkommensströme in Bezug auf Dividenden-Aktien. Dort fokussiert auf Aktien mit monatlicher oder quartalsweiser Dividende.

    Für mich ist eine Risikostreuung Geschäft, Geldanlage und vor allen Nutzen und Mehrwert für meine Kunden wichtig. Ich sehe, so gehts Dir auch.

    Ich freue mich auf eine weitere gemeinsame Reise im Zug der „Generierung von Passiven Einkommen“

    Gruß René

    • Hallo René. Danke für deinen Kommentar und dein Kompliment.
      Ich muss zugeben, dass ich mich im Themenbereich deines Blogs (Dividenden-Aktien) nicht auskenne, ich werde mich in den nächsten Tagen daher dort mal genauer umschauen 🙂
      Liebe Grüße, Tim

  2. Hört sich sehr gut an mit dem ebook-Verkauf. Mit dem Verkauf eines PLR-ebooks hatte ich schon mal kein Glück. Ist ja auch irgendwie nachvollziehbar: sehr viele Konkurrenten verkaufen ein und dasselbe Buch. Ein selbst geschriebenes ebook also. Die Kunst wird sein, ein Thema zu finden, für das es einen Markt gibt. Auch hier spielt wieder die Konkurrenzsituation eine Rolle. Wo es zudem heute doch fast alle Infos kostenlos gibt im Internet. Ich würde für ein solches Projekt neben meiner normalen Arbeit 40 oder 50 Stunden pro Woche aufbringen. Aber das ist noch keine Garantie, dass es auch ein Erfolg wird. Ich setze mich jetzt ins dunkle Kämmerlein. Stelle eine Kerze vor mich. Und meditiere über ein gutes Thema.

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