Heute geht es noch einmal ums Fliegen, und zwar um das Fliegen innerhalb Südostasiens. Wer mehrere Länder bereisen möchte und schnell und günstig von der einen in die andere Stadt kommen möchte, dem stehen mehrere Billigfluglinien in Südostasien zur Verfügung. Diese stelle ich Euch heute kurz vor…

Billigflieger Air Asia: 

Mit Air Asia, meinem Favoriten, kann man Ziele in Thailand, Singapur, Indonesien, Kambodscha, Vietnam, den Philippinen und China anfliegen. Die Freigepäckgrenze liegt bei15 Kilogramm. Sitzplatz-Reservierungen sind dort mittlerweile auch möglich. Air Asia fliegt hauptsächlich Großflughäfen an. In Bangkok ist Air Asia aber kürzlich umgezogen und fliegt nun ausschliesslich vom kleineren Don Mueang Airport. Wer auf dem großen Flughafen Suvarnabhumi ankommt, muss somit erst einmal den Flughafen wechseln, wenn er mit Air Asia weiterfliegen möchte. Wer einen Aufenthalt in Bangkok geplant hat, dem kann dies aber egal sein.

Billigflieger Jetstar: 

Jetstar ist eine Tochtergesellschaft von Quantas und verfügt über zahlreiche asiatische und australische Destinationen. Die Zielländer in Asien sind Kambodscha, Vietnam, Thailand, Hongkong, Indonesien, Malaysia, Singapur, Taiwan, die Philippinen, Myanmar und Japan. Nahezu 20 Millionen Passagiere pro Jahr sprechen für sich, die Airline ist ein Big Player. Nach Aussage der Pressestelle von Quantas flogen davon 1 Millionen Menschen für einen Preis von unter 35 Euro. Die längeren Flüge dagegen sind teurer. Auf dem Weg von Bangkok nach Sydney ist mit Jetstar ein Abstecher nach Honolulu möglich. Nicht der direkte Weg – aber sicher nicht uninteressant.

Billigflieger Nok Air: 

Die Airline Nok Air bedient fast ausschliesslichThailand. Nur 3 internationale Ziele weren angeflogen (Laos, Maynmar, Malaysia). In Thailand selbst werden von Nok Air aber unter anderem unzählige Inseln bedient (Koh Tao, Koh Phi Phi, Koh Phangan, Koh Samui, Koh Mook und noch weitere). Die Inlandsflüge sind generell recht günstig. Aber auch die Flüge nach Myanmar sind meist sehr günstig zu haben. Wer also dorthin reisen möchte, ist mit Nok Air gut bedient.

Billigflieger Vietjet: 

Abgesehen von Bangkok operiert Vietjet ausschliesslich in Vietnam. Hier werden in etwa 10 Flughäfen angeflogen. Man kann mit Vietjet also sehr günstig von Bangkok nach Vietnam reisen und dann auch innerhalb Vietnams weiterfliegen und somit den chaotischen Strassen in Vietnam entgehen. Eine 200km-Strecke im Bus kann in Vietnam an manchen Orten schon einmal 6 Stunden dauern, da ist ein Flug oft die bessere Wahl.

Billigflieger Cebu Pacific Air: 

Die Cebu Pacific Air bedient Ziele in China, Kambodscha, Japan und den Philippinen. Die Philippinen sind jedoch ihr Hauptgeschäftsfeld. Dort kann man mit der Airline über 30 Ziele anfliegen. Wer also Inselhopping auf den Philippinen machen möchte, ist mit dieser Airline gut beraten. Die Ticketpreise sind sehr günstig, ein Flug für 30 Euro ist selbst bei kurzfristiger Buchung keine Seltenheit. Der Service ist gut. Die Maschinen sind sicherlich nicht die allerneuesten, aber man fühlt sich insgesamt sicher.

Die Anreise von Europa nach Südostasien

Somit hätten wir geklärt, wie Du innerhalb von Südostasien günstig umher reisen kannst. Aber wie erst einmal dorthin kommen? Nichts leichter als das. Ein guter Startort ist Bangkok, da es immer recht gute Preise von Europa nach Bangkok gibt. Wer sich auf diversen Flugbuchungsportalen wie Idealo und Co. ein wenig umguckt, wird merken: Besonders in der Nebensaison kommt man äußerst günstig nach Südost-Asien, zum Beispiel auf der Strecke von Frankfurt nach Bangkok findet man immer Schnäppchen. Einmal dort angekommen, kann man die restliche Reise mit den oben genannten Fluggesellschaften bewältigen. Doch auch Hongkong oder Singapur können unter Umständen gute Ausgangsorte fürs Billigflieger-Hopping sein. Am besten in Ruhe die Preise vergleichen. Gute Reise!

Titelbild: ルーク.チャン.チャン 

Lebe nach deinen eigenen Regeln!

Tim Chimoy
Über den Autor

Tim Chimoy

Tim beschäftigt sich seit 2012 mit den Themen ortsunabhängiges Arbeiten und digitales Unternehmertum. Er verdient sein Geld als Architekt, Buchautor und Berater für Neues Arbeiten und digitale Transformation. Zudem ist er Gründer des Citizen Circle. Auch wenn Tim viel und gern unterwegs ist: Sein Zuhause ist zur Zeit die Stadt Chiang Mai im Norden Thailands.

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