Dieses Internet hat die Welt ganz schön durcheinander gewirbelt. Dabei ist das ganze Ding noch gar nicht so alt. Ich erinnere mich noch gut, wie ich mich zu meinen Teenager-Zeiten Anfang der 90er in sogenannte „Mailboxen“ eingewählt habe, die ersten Intranet-Systeme. 30 Jahre später liegt einem die Welt digital komplett zu Füßen.

Die globale Vernetzung hat seitdem in so ziemlich jedem Aspekt unseres Lebens Spuren hinterlassen. Auch bei den Themen Arbeit und Unternehmertum. Vor 30 Jahren gab es natürlich auch schon Unternehmer:innen. Mit diesen gibt es aber heute nicht mehr so viele Gemeinsamkeiten (mal abgesehen von einigen Wirtschafts-Dinosauriern).

Heute sprechen wir häufig von Solopreneuren, Citizen Entrepreneuren oder Digitalen Nomaden, von Remote Work oder Lifestyle Business.

Viele Menschen werden unternehmerisch tätig, ohne feste Mitarbeiter zu benötigen. Sie haben kein Büro, oft nicht mal einen festen Wohnsitz. Sie starten ohne viel Startkapital. Ja, sogar ohne die Absicht, Gewinnmaximierung nach vorn zu stellen.

Gewinn ist wichtig, aber nicht mehr das alleinige Ziel. Zeitmaximierung steht mehr im Fokus. Wertstiftung wird auch wieder populärer. Große Marketing-Budgets, um Marken künstlich aufzublasen, sind zunehmend verpöhnt.

Das alles haben wir dem Internet zu verdanken. Es hat uns die Werkzeuge an die Hand gegeben, um diese neuen Formen des Unternehmertums so gestalten zu können.

Dass man heute mit unter 1000€ Startkapital ein Solo-Business an den Start bringen kann, welches einen selbst (oder die ganze Familie) sehr gut versorgt, das Wert stiftet und das einen örtlich und zeitlich flexiblen Lebensstil ermöglicht, ist eigentlich kein Geheimnis.

Spätestens seit Tim Ferriss‘ Buch 2007 müsste sich das herumgesprochen haben, und der Zugang zu all dem ist über die letzten 14 Jahre noch viel leichter geworden. Klar, ohne Mühe, Arbeit, Durchhaltevermögen geht es immer noch nicht. Aber viel mehr braucht es dann auch nicht mehr.

Was Ferriss damals als „The New Rich“ bezeichnet hat, lebe ich (und viele andere Citizens) heute aktiv. Nicht wegen vieler Nullen auf dem Konto, sondern wegen Optimierungen und Anpassungen im Lebensstil. So wie ich heute lebe, haben vor 30 Jahren sicher nur Menschen gelebt, die ihre Schäfchen mit 6 Nullen im Trockenen hatten – soweit bin ich finanziell noch nicht – aber ich lebe quasi so. Heute nennt man sowas auf Neudeutsch „Lifestyle Hacks“.

Erstaunlich finde ich es, dass trotz all dieser Möglichkeiten, immer noch so wenige Menschen bereit sind, etwas Eigenes zu starten. Günter Faltin sagt in seinem dritten Buch dazu recht passend, dass viele Menschen unternehmerisch tätig zu sein immer noch mit dem Bild eines Unternehmers von vor 30 Jahren verbinden. Jeder „unternimmt“ gerne Dinge, aber will nicht „Unternehmer:in“ sein – dabei ist es im Grunde das selbe.

In der Freizeit unternimmt jeder gerne etwas – aber welche verdrehten Glaubenssätze bremsen die Menschen aus, wenn dabei der Gelderwerb ins Spiel kommt?

Mir hat damals 2011 vor allem das Buch „The 100$ Startup“ von Chris Guillebeau die Augen geöffnet. Es ist schon etwas älter, aber ich kann es trotzdem heute noch Jedem empfehlen. Der allerbeste Weg, um die eigenen Glaubenssätze abzulegen, und sich den heutigen Möglichkeiten zu öffnen, ist ohne Frage, sich mit den richtigen Menschen zu umgeben. Menschden, die dies schon leben. Diese findest du bei uns im Citizen Circle.

Bei uns versammeln sich über 500 Mitglieder, die alle dieses Ziel verfolgen oder zu einem großen Teil auch schon erreicht haben, und sich gegenseitig helfen und ihr Wissen teilen. Wer sich bei uns in der Community proaktiv einbringt, wird von ganz allein Motivation, Mindset-Shifts und das nötige Wissen finden, um über einige Monate das eigene Leben ordentlich umzukrempeln.

Egal ob Citizen Entrepreneur, Solopreneur oder Digitaler Nomade, im Grunde geht es immer darum, mit schlanken Businessmodellen echten Mehrwert zu stiften, und sich nicht ausschließlich auf Profit, sondern auf zeitliche, örtliche UND finanzielle Freiheit auszurichten. Niemand möchte die reichste Person auf dem Friedhof sein. Aber Jeder möchte ein schönes Leben leben.

Abgesehen von ein paar Zoom-Terminen im Kalender kann ich mir nicht mehr vorstellen, die Herrschaft über meine Zeit und meinen Aufenthaltsort komplett in andere Hände zu geben. Musst DU übrigens auch nicht. Du musst nur bereit sein, dein Leben etwas umzukrempeln, und einmal kräftig in die Hände zu spucken. Unsere Community ist da, um dir zu helfen.

Im April öffnen wir wieder für neue Mitglieder. Hinterlasse am besten (unter diesem Artikel) deine E-Mail Adresse, dann geben wir dir rechtzeitig Bescheid.

Lebe nach deinen eigenen Regeln!

Tim Chimoy
Über den Autor

Tim Chimoy

Tim beschäftigt sich seit 2012 mit den Themen ortsunabhängiges Arbeiten und digitales Unternehmertum. Er verdient sein Geld als Architekt, Buchautor und Berater für Neues Arbeiten und digitale Transformation. Zudem ist er Gründer des Citizen Circle. Auch wenn Tim viel und gern unterwegs ist: Sein Zuhause ist zur Zeit die Stadt Chiang Mai im Norden Thailands.

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