Auf einem vierstündigen Spaziergang am balinesischen Strand habe ich gestern für mich mein Jahr 2014 in Gedanken Revue passieren lassen. Das hat wirklich sehr geholfen, mir für 2015 Dinge vorzunehmen, die ich zukünftig besser oder einfach anders handhaben möchte. Hier mein Rückblick, sowie 6 Dinge, die ich im kommenden Jahr ändern werde.

Wie lief das Geschäftliche?

2014 war ein Jahr, das beruflich im Vergleich zu den vorherigen Jahren insgesamt sehr gut lief. Die CAD- und Grafikdienstleistungen des Tuscheteams erfreuen sich großer Beliebtheit, die Aufträge werden stetig mehr und alle Ampeln stehen auf Wachstum, zumindest wenn ich es richtig anstelle und im kommenden Jahr einige Abläufe erfolgreich automatisiere, die kleineren, zeitraubenden Aufträge loswerde und auch meine Akquisemaßnahmen weiter verbessere und ausbaue.

Neben meinen CAD- und Grafikdienstleistungen kommt noch ein kleiner vierstelliger Betrag durch meine Bücher herein. Zudem noch dreistellige Beträge durch das Coaching und die Mastermind-Days. Ein weiteres Blogprojekt, die Stilnomaden, welche ich mit zwei Freunden betreibe, steckt jedoch noch in den roten Zahlen. Das wird sich 2015 hoffentlich ändern, denn der Blog ist definitiv ein Herzensprojekt. Es schließt für mich den Bogen zwischen meiner Leidenschaft für Architektur und Design, meinem Reisefieber und meinem Spaß am Bloggen. Jedoch werde ich aktuell immer müder vom vielen Reisen. Hier muss ich noch eine Lösung finden, aber ich bin zuversichtlich.

Beruflich also alles in allem ein gutes Jahr, sollte man denken. Aber ich bin trotzdem nicht ganz zufrieden. Ich habe zu viele Baustellen, zu viel gedankliches „von links nach rechts springen“ und auch privat lief nicht alles so rund. Ausserdem belastet mich im Job noch zu viel direktes Kundengeschäft, aus dem ich mich noch nicht herausnehmen kann. Das ist etwas, dass mich immer wieder herausreißt, wenn ich mich auf andere Projekte konzentrieren möchte.

Wie liefs mit dem persönlichen Wachstum?

Ich denke, 2014 war unterm Strich auch in Bezug auf mein persönliches Wachstum okay. Vor allem die letzten 2 Monate haben dazu viel beigetragen. Ich bin Menschen begegnet, die (so kann ich jetzt schon mit Gewissheit sagen) einen sehr nachhaltigen Einfluss auf mich und mein Denken haben werden. Ich habe an einigen Stellen in der Vergangenheit Signale für meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse falsch interpretiert und sehe dort nun etwas klarer.

In den ersten 9 Monaten des Jahres habe ich viele Fehler gemacht. Insgesamt war ich über das Jahr gesehen eher unzufrieden mit mir selbst. Ich bin aber dankbar für dieses Jahr, den es hat sich am Ende noch in vielerlei Hinsicht als Eyeopener entpuppt. So gibt es sechs Dinge, die ich aus meinen Fehlern und meinen Erlebnissen 2014  gelernt habe und 2015 besser machen möchte. Los geht’s.

#1 Optionen offen halten ist Bullshit

Ich liebe es, ortsungebunden mein Geld verdienen zu können. Das wird vermutlich auch in 5 Jahren noch so sein. Aber das darf nicht bedeuten, keine ortsgebundenen Verpflichtungen einzugehen, aus Angst damit die Flexibilität und Freiheit aufzugeben. Ich habe 2014 eine Wohnung gekauft und es wird vermutlich nicht die Letzte sein. Mein Gefühl sagte mir, dass es die richtige Entscheidung ist, aber ich hatte das ganze Jahr über starke Zweifel. Diese konnte ich erst vor Kurzem ablegen. Eine Wohnung zu kaufen, zwingt einen schließlich nicht, 12 Monate im Jahr darin zu wohnen. Als Anlage ist es sogar besser, gar nicht selbst darin zu wohnen.

Hier auf Bali habe ich Tagträume von einer eigenen Pool Villa mit Nomaden-Apartments und angebundener Gin-Tonic Bar. Im nächsten Moment denke ich dann darüber nach, dass mich das zu sehr bindet und verpflichtet. Dabei ist das völliger Quatsch. Wie soll man wissen, wohin das alles führt, wenn man es nicht ausprobiert? Es könnte sich genau so gut als die beste Entscheidung meines Lebens herausstellen. Who knows. Würdest du auf einen Gin Tonic nach Bali kommen?

Ortsunabhängigkeit ist toll, aber sie wird mich zukünftig nicht mehr davon abhalten, ortsgebundene Entscheidungen zu treffen. Das legt mich nämlich nicht in Ketten. Man muss Dinge ausprobiert haben, um zu wissen, ob sie einem gut tun. Erwartet also einige mehr oder weniger „ortsbindende“ Entscheidungen von mir für 2015. Meine Freiheit wird mir das nicht nehmen.

#2 Klare Entscheidungen treffen

Hach ja, die Entscheidungen. Das Wort zieht sich hier durch den gesamten Artikel. Ich drücke mich häufig vor Entscheidungen und lasse es dann darauf ankommen, dass entweder einfach alles so weiter vor sich hin tröpfelt, oder mir jemand die Entscheidung abnimmt. Das hat an der einen oder anderen Stelle meines Lebens zu einem ungesunden Stillstand geführt. Zu anderen Gelegenheiten hatte ich mehr Mut und es zahlte sich dann auch aus.

Dieser TED-Talk hat mich im Herbst dieses Jahres in gewisser Hinsicht wachgerüttelt. Hier gibt es (wie du sicher gemerkt hast) einige Überschneidungen mit dem ersten Punkt. Ich habe nun begriffen: Nur wer bewusst eine klare Entscheidung fällt, der steuert sein Leben auch selbst, dass ist mir nun erst so richtig klar geworden. (In Kürze gibt es übrigens einen Artikel, in dem ich über die 3 wichtigsten Entscheidungen meines Lebens schreibe.)

#3 Nicht zufriedener werden, sondern es einfach sein

„Sei doch einfach mal zufrieden, mit dem, was du hast?!“ Oops, es war wie ein Piekser in eine offene Wunde, als ein Freund vor einiger Zeit diesen Satz zu mir sagte. Gar nicht so leicht, denn wir sind heutzutage alle darauf programmiert, immer das Beste zu wollen. Aber er hatte recht.

Ich bin dankbar, dass ich dieses Jahr zwei außergewöhnliche Menschen kennenlernen dürfte, die unglaublich viel Zufriedenheit mit sich, ihrem Leben und ihrem Umfeld ausstrahlen. Dabei führen sie gar kein besonderes Leben. Das hat mich stark beeindruckt und mir gezeigt: Zufrieden zu sein ist ebenfalls eine bewusste Entscheidung. Das passiert alles nur im Kopf und hat eher wenig mit den direkten äußeren Umständen zu tun, diese wirken höchstens verstärkend.

Es ist beispielsweise schön, digitaler Nomade zu sein und ortsunabhängig arbeiten zu können. Ich liebe dieses Leben. Aber es ist keine „Basis“ zum Glücklichsein. Das muss vorher schon gegeben sein. Es kann höchstens vorhandene Zufriedenheit verstärken, wenn man der Typ für ein solches Leben ist.

Es gibt auch negative Beispiele: Ich habe Freunde, die nahezu süchtig nach Dating Apps sind. Ständig glotzen sie auf ihr Smartphone auf der Suche nach dem heißesten Date, ohne dabei zu bemerken, dass sie gerade in einer netten Runde mit Freunden sitzen und vollkommen verpennen, den Moment zu genießen. Es ist ebenfalls eine bewusste Entscheidung, diese Apps einfach auszulassen.

Ich möchte mich für 2015 bewusst dazu entscheiden, einfach zufrieden mit mir und meiner Umwelt zu sein und nicht auf ein vermeintliches Glück hinzuarbeiten, dass plötzlich eintrifft, wenn ich meine Sorgen loswerde, noch mehr reisen kann, oder 1 Millionen auf dem Konto habe. Ich denke, man kann auch glücklich im Moment sein, und trotzdem seine Ambitionen für die Zukunft hoch halten. Mal sehen, ob es sich als wahr herausstellt.

#4 Klarer fokussieren, und Projekte limitieren

Kennst du das „Shiny Objects Syndrome“? Ich bin da ein Problemfall. Ein spannend klingendes Projekt abzulehnen, fällt mir schwer. Zudem habe ich ständig neue Ideen und will am liebsten alles gleichzeitig umsetzen. Am Ende mache ich dann auch alles gleichzeitig, komme aber mit nichts so richtig weiter. Ich suche immer nach der besten Idee, und verliere dann zu schnell Fokus bei anderen Dingen.

Dass ich hier äußerst anfällig bin, ist mir schon seit 2013 bewusst. Trotzdem bin ich immer wieder in die Falle getappt. Ich habe erst 2014 wirklich begriffen, wie wichtig Fokus ist und habe meine Projekte stark ausgedünnt. Daraufhin bin ich ausgestiegen bei 123Paleo, und auch ein anderes geplantes Ernährungsplan-Projekt musste ich absagen. Aktuell sind es aber immer noch drei parallel laufende Projekte, und die ideale Lösung für mich steht noch aus. Aber es ist ein großer Schritt Richtung Besserung. Meine Lernkurve verläuft hier nach oben.

#5 Nicht mehr beim Optimierungswahn mitmachen

Ich mache nicht mehr mit und steige offiziell aus. Ich war nun 3 Jahre lang Sklave der To-Do Listen, der Tagesablaufplanung und der „Morgenroutine“. Ich habe versucht, meine Arbeitsabläufe zu strukturieren, habe Pareto und Co. getestet, diverse To-Do Tools und Time Tracker. Mein Fazit dazu ist: Alles für die Tonne. Zumindest für mich. Denn es macht mich unglücklich.

Ich beschränke mich mit meinen Listen wieder auf mein wildes, vollgekritzeltes Notizbuch und ich mache einfach Pause, wenn mir nach Pause ist. Ich trinke morgens keine grünen Smoothies, sondern einfach, auf was ich gerade Lust habe. Die einzige tagesfüllende Routine, die ich beibehalten will, ist, dass Sonntags bei mir der Bildschirm ausgeschaltet bleibt. Mein bildschirmfreier Sonntag ist für mich die beste Entdeckung 2014! Jede Woche einen Tag den Stecker ziehen.

Ich freue mich für jeden, der von all diesen Optimierungs-Dingen profitiert und dabei keine Depression bekommt. Aber ich steig aus. Ich behalte mein grobes Grundgerüst an Arbeitsroutine, aber ansonsten de-optimiere ich mich in 2015. Mir geht es mit einem gewissen Funken an Chaos einfach besser. To-Do’s enden bei mir in endlosen Listen, deren schiere Länge bei mir zur Schockstarre führen. Wichtige Sachen behalte ich auch so. Wenn ich mal vergesse eine E-Mail zu beantworten: So be it. Muss ich mit leben.

#6 Allein sein können ohne mich vom Alleinsein abzulenken

Ganz wichtiges Ding. Ich bin gern allein, kann es aber nicht gut. Klingt ein wenig Schizophren, ist aber so. Ich brauche Zeit für mich selbst, das merke ich immer wieder. Zwar bin ich kein unsozialer Mensch, aber meine Rückzugsmomente sind mir wichtig. Gleichzeitig fällt es mir in den Alleinsein-Momenten aber schwer, dieses auch auszukosten und zu ertragen. Viel zu oft fange ich dann wieder an, am Computer zu arbeiten oder andere Dinge am Bildschirm zu machen (auch wenn ich schon mein Tagessoll geschafft habe), anstatt einfach nur zu lesen oder mich mit meinen eigenen Gedanken zu beschäftigen.

Nicht einschlafen können: Meine (hin und wieder auftretenden) Schlafprobleme sind auch mit diesem Problem verknüpft. Vorm Einschlafen ist man nun mal oft allein und ich versuche dann immer, mein Köpfchen beschäftigt zu halten, damit ich mich nicht allein fühle. Aber ich muss lernen, dieses Gefühl besser zu ertragen. Das ist ganz klar eine Schlüsselgewohnheit, deren Bewältigung bei mir einiges zum Positiven ändern würde.

Ich weiß, dass es so ist, aber ich bin noch nicht an dem Punkt sagen zu können, dass ich einfach ohne jegliche Ablenkung mit mir allein sein kann. Das ist mein größtes Ziel 2015. Und als Beweis, dass ich gleich in die vollen gehe: Weihnachten 2014 verbringe ich allein. Kein Spaß. Und ich werde NICHT arbeiten!

Das war eine bewusste Entscheidung und ich fühle mich gut dabei. Okay, mir ist Weihnachten auch nicht so wichtig und es ergab sich auch ein wenig zufällig, dass die Familie dieses Jahr in alle Winde verstreut ist, aber ich mag die Herausforderung irgendwie. Auch wenn ich denke, dass es trotzdem nicht so einfach wird, mal sehen. Ich berichte dir im neuen Jahr davon.

Bis dahin wünsche ich dir erholsame und gemütliche Feiertage und einen guten Start in ein fantastisches 2015, in welchem wir gemeinsam weiter wachsen werden. Wir lesen uns im neuen Jahr! Danke, dass du dabei bist.

Lebe nach deinen eigenen Regeln!

Tim Chimoy
Über den Autor

Tim Chimoy

Tim beschäftigt sich seit 2012 mit den Themen ortsunabhängiges Arbeiten und digitales Unternehmertum. Er verdient sein Geld als Architekt, Buchautor und Berater für Neues Arbeiten und digitale Transformation. Zudem ist er Gründer des Citizen Circle. Auch wenn Tim viel und gern unterwegs ist: Sein Zuhause ist zur Zeit die Stadt Chiang Mai im Norden Thailands.

33 Antworten zu “Jahresrückblick und 6 Dinge, die ich 2015 besser mache”

  1. Hi Tim,

    Punkt Nummer vier ist doch ein klares Argument dafür, dass wir für ein Shiny Object auch mal ein anderes eintauschen müssen (Trade-Off). Wie du weißt, ist mir das noch wichtiger als dir, da ich mit Multitasking nicht gut zurecht komme.

    Ich wünsche dir frohe Weihnachten und hoffe, dass du morgen allein mit dir klar kommst. Da hast du dir nicht den leichtesten Tag ausgesucht 😉

    Alles Gute!
    Patrick

    • Hi Patrick, ok leuchtet mir ein. Gutes Beispiel. 😉 Ich weiß aber gar nicht, ob ich so viel multitaskingfähiger bin als du, ich habe damit auch zunehmend meine Schwierigkeiten. Mal sehen, wie das weitergeht.

      Danke, ich wünsche dir auch schöne Feiertage. Bisher läuft der Tag gut 🙂

  2. Gefällt mir einiges was du da so schreibst! Mal abgesehen, dass ich den Neujahresrausch nicht ab kann. Wenn man merkt, dass man was ändern sollte, warum dann nicht gleich was ändern? Terry Pratchett hat mal in einem seiner Bücher einen Charakter sagen lassen: „If a thing’s worth doing, it’s worth doing badly.“

    Trotzdem. Find ich alles super was du schreibst!
    Vorallem #6. Wusstest du, dass viele Leute es einfach nicht mehr schaffen alleine zu sein? Dazu gab es neulich mal einen echt interessanten Artikel: http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article129779581/Selbst-Elektroschocks-sind-schoener-als-Nichtstun.html
    Leute geben sich lieber Elektroschocks als alleine in einem Raum zu sein..

    Ansonsten schau ich mal, wie das bei mir mit dem Optimierungswahn aussehen wird. In ein paar Monaten geht mein Studium zu ende. Dein Buch ist gekauft und gelesen und irgendwann komme ich auch mal auf dein 1:1-Skypegespräch zurück 😉

    Aber bis da hin erstmal: mach dir ne schöne Weihnacht!
    Jan

    • Hey Jan, du hast vollkommen recht. Man kann es immer ändern und sollte es sogar. Ich nehme einfach nur die Feiertage und den Jahreswechsel zum Anlass, mir noch einmal verstärkt Zeit zur Reflektion zu geben. Wann hat man sonst schon einmal so viel Zeit, in der man keine Kundenanrufe bekommt und die Mails sich in Grenzen halten 🙂

      Danke für den Link, der Artikel ist in der Tat sehr interessant. Hey, und bzgl. des Optimierungswahns.. halt mich doch mal auf dem Laufenden.

      Schöne Feiertage!

      • 😉 Klaro!
        Ich muss nur erstmal ne Weile ausfuchsen wie ich den Übergang zur Sebstständigkeit Mitte des Jahres plane und angehe. Zu viele Ideen, shiny objects.. ich will alles haben und am Besten auch noch so, dass mein Perfektionismus befriedigt wird.
        Wenn’s sonst nichts ist, oder? 😀

        Genieß die Tage!

  3. #5 gefällt mir besonders gut. Ich glaube, das Problem ist, dass „genug“ nicht definierbar ist. Wir optimieren und optimieren und wissen nicht, wann es reicht, wann wir genug organisiert sind. Deshalb meiden wir die Auseinandersetzung damit und orientieren uns an Idealbildern, die mit unserem Alltag nichts zu tun haben. Dadurch sind wir schnell enttäuscht, werfen uns Disziplinlosigkeit vor und suchen uns ein neues Ziel. Oder werfen alles hin. Es muss doch einen Weg aus diesem Dilemma geben?

    • Sandra, du hast es wunderbar auf den Punkt gebracht. Die Orientierung an Idealbildern ist in vielen Dingen ein Problem, vor allem für Selbstständige denke ich. Auseinandersetzung heißt eben auch, mal auf die Nase zu plumpsen und Dinge wieder und wieder neu auszuprobieren. Gar nicht so einfach. Wenn du einen Weg aus dem Dilemma findest, dann schreib mir bitte! 🙂

  4. Hi Tim,
    bei Punkt vier und fünf musste ich gerade tief seufzen, weil ich mich darin absolut wiedererkenne. Ich kann mich daran erinnern, dass du mir dieses Jahr auch einmal dazu geraten hast, mich nicht zu verzetteln, als ich einene zweiten Blog starten wollte.
    Den Rat habe ich mich sehr zu Herzen genommen und bin froh darüber – lieben Dank! 🙂
    Nima

  5. Cooler Post Tim ;).

    Ich verbringe X-Mas im Flieger nach Santa Marta an die Karibikküste von Kolumbien mit Marcus. War nen cooles Viva Colombia Angebot was uns gerade vor die Nase flatterte. Der X-Mas Stress hier in Medellin geht GAR nicht. Die Stadt ist full of people and too much cars und Smog. Mit X-Mas und Konsum-Kauf-Chaos kannst du mich jagen. Schnell weg 🙂

    Nr. 1 & 2 geht mir genauso. Nummer #3 bin ich gut drin #4 mittlerweile auch und #5 versuch ich grad ein bischen. Mal sehen ob ich’s wieder über den Haufen werf. Who knows. Bis dahin. See ya 2015!

  6. Hi Feli, Danke Dir! Weihnachten im Flieger finde ich auch eine gute Sache. Ich werde am 25. abends auch im Flugzeug nach Kuala Lumpur sitzen. Meinst du, wir bekommen an Bord wenigstens Kekse? Mal sehen 😉

    Freu mich aufs baldige Wiedersehen! Happy Travels noch bis dahin..

  7. Hi Tim,
    hatten wir das selbe Jahr;)? Ich erkenne mich in so vielen Deiner Punkte wieder, dass es erschreckend ist. Speziell die Punkte 1-4.

    In den letzten Wochen habe ich viel nachgedacht und gegrübelt. Mein eigener Jahresrückblick ist noch nicht ganz fertig, weil ich mit dem Fazit und den daraus resultierenden Änderungen noch nicht ganz im Reinen bin.

    Dein Beitrag hier hat mir gerade aber nochmal einen Denkanstoß in die richtige Richtung gegeben.

    Wünsche Dir frohe Weihnachten und bis bald!
    Sebastian

    • Hey Sebastian, haha sehr gut. Na anscheinend durchlaufen wir eine sehr ähnliche Entwicklung. Ich bin nun um so gespannter auf deinen eigenen Rückblick 🙂 Freu mich, dass demnächst in Persona mal zu besprechen. Dir auch ein schönes Fest und entspannte Tage!

  8. Hi Tim,

    wow, da hast du wieder einen rausgehauen. Ich finde es faszinierend, wie ehrlich du reflektierst und wie viele gute Gedanken da drin stecken.

    Ganz wichtig finde ich Punkt 3: Ich denke, du hast alles Recht, stolz auf dich zu sein und wirklich mit großer Zufriedenheit auf das zu blicken, was du erreicht hast und wie du dein Leben gestaltest.

    Für mich war 2014 allein schon deshalb ein super Jahr, weil ich dich kennenlernen durfte.

    Liebe Grüße und hoffentlich eine gelungene Weihnachts-Premiere von „Tim allein zu Haus“ 🙂

    Mischa

    • Mischa, vielen lieben Dank für die Blumen. Bin froh, wenn meine Gedanken nicht nur mir nutzen. Ich hab mich auch sehr gefreut, dich dieses Jahr kennenlernen zu dürfen. Auf viele weitere Jahre mit gegenseitigem Austausch und gemeinsamem Wachstum. Happy Holidays!

  9. Danke für den inspirierenden Beitrag! Mir hat gleich Punkt 1 gut gefallen…denn ich tue mich seit schon 5 Jahren schwer mit „ortsgebundenen“ Entscheidungen (wobei auch das Visum ein Problem dargestellt hat). Und ja, den bildschirmfreien Sonntag möchte ich auch einführen. Man wird schnell zum Workaholic, wenn man online und freiberuflich arbeitet. Also noch mal danke für die hilfreichen Gedanken. Ich bin sicher 2015 wird ein super Jahr.

  10. Hallo Tim,

    was für ein schöner Jahresrückblick. Freut mich als Leser sehr zu hören, dass du im nächsten Jahr hier wieder aktiver werden möchtest!

    Deine Learnings sind so authentisch und ehrlich, dass ich mich schnell wiedererkennen konnte. Das hat mich motiviert das letzte Jahr auch noch mal Revue passieren zu lassen und vielleicht drüber zu schreiben.

    Danke dafür und ein zufriedenes Jahr 2015 für dich!
    Bettina

  11. Punkt3 is ein sehr wichtiges Punkt. Das ist das Beginn vom Gluc . Ich kam das gut mit meiner Motto:

    Lebe jedes Tag, wie es deinen letzte Tag ist, aber macht alles um nog ein extra Tag zu lebe . Live each day like it is your last, and be ambitious to add an extra da .

    Days zweize teil sorgt das man nicht nur feieiert 🙂

  12. Hallo Tim,

    zu einem ortsunabhängigen und mobilen Leben passt m.E. keine immobilie Wohnung.
    Wenn dir Immobilien wichtig sind, dann kannst du dir auch Aktien von Immobilienunternehmen zulegen. Die kannst du von überall auf der Welt verfolgen, täglich verkaufen und die zahlen zudem noch attraktive Dividenden. Bei Vermietung bleibt lange nicht so viel übrig. Zudem hast du keine Sorgen mit Mietern, Verwaltung und was noch alles dazu gehört.

    Schau dir mal Realty Income an, die zahlen sogar monatlich ihre Dividenden aus.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Realty_Income_Corporation

    Und zum Thema Immobilien würde ich auf Gerald Hörhan hören.
    Im Moment sind keine Kaufzeiten für Immobilien.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gerald_H%C3%B6rhan

    Guten Rutsch ins neue Jahr.
    Gruß
    Alex

    • Hi Alex. Jeder Jeck ist anders. Ich stecke mein Geld lieber in etwas, dass mir auch schlichtweg gefällt und Spaß macht, auch wenn es nicht so lukrativ sein mag wie eine entsprechende Aktie. Mag sein, dass da mein Architektenherz mitschwingt 🙂 Aber danke für den Tipp – sicherlich sinnvoll für den einen oder anderen Leser, der uneingeschränkt ortsunabhängig sein möchte. Für mich ist dieser Begriff ein wenig dehnbarer. Ich habe kein Problem mit ortsgebundenen Verpflichtungen, solange sie sich in Grenzen halten. Alles Liebe Dir und ebenfalls einen guten Rutsch.

  13. Hey Tim,

    das ist eine klasse Liste – da bleibt noch einiges zu tun, wie es ausschaut und obendrein waren das sehr gute Anregungen für mich selbst!

    Zu „#5 Nicht mehr beim Optimierungswahn mitmachen“ denke ich immer an: „Better done than perfect“. Daztu hängt in unserem Büro ganz groß: „Keep it simple!“
    Das hilft oftmals sich aufs wesentlich zu konzentrieren.

    Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr, und hoffentlich sehen wir uns bald wieder auf einen Kaffee in Barcelona.
    Matt

    • Hi Matt… Keep it simple als Poster ist eine super Idee. Ich zitiere da gern den guten alten Mies van der Rohe. „Less is more“ Kaffee immer wieder gern, egal wo auf der Welt! Happy New Year to be come auch an Dich 🙂

  14. Hallo Tim,

    deine Ausführung zu lesen spiegelt sich wie meine persönliche Wunschliste vor allem Punkt #2, #4 und #5. Ich werde diese drei Punkte zu meiner Priorität machen für das Jahr 2015.

    Digitaler Nomade bin ich (noch) nicht und weiß eigentlich noch nicht ob es was für nicht ist. ich strebe aber ein Teil-Selbständigkeit an was ich hoffentlich in naher Zukunft verwirklichen läst.

    Gruß,
    Mursalin

  15. Hi Tim,
    Bin ganz neu auf deinem Blog und bin ganz beeindruckt wie ehrlich dieses Post geschrieben ist!

    De-optimierung find ich Klasse. Es geht ja nicht darum, dass man immer besser wird, sondern immer mehr man selbst wird.

    To-Do Tools – „Alles für die Tonne“, ha – da stimm ich dir zu! Wenn ich mich hinsetze und mich zwingen will „jetzt nur dieses eine Ding“ zu machen, dann mach ich garantiert was anderes. So bin ich zwar auch produktiv, aber mach nicht das, was ich vorhatte. „Nobody tells me what to do!“ Offensichtlich nicht mal ich selbst… 🙂
    Aber wenn man im Flow ist, dann wird immer das gemacht, was eben gerade dran ist. Egal ob man das vorher so geplant hatte, oder nicht.

    „Wie soll man wissen, wohin das alles führt, wenn man es nicht ausprobiert?“
    Genau! Einfach erstmal machen!
    Also ich würde auf einen GinTonic vorbei kommen! Und Nomaden Apartments find ich auch klasse! Da weiss man doch schon, das man coole Leute kennenlernen wird, before man überhaupt ankommt!

    Freu mich, mehr von dir zu lesen!
    Anja

    • Hey Anja, Danke für deinen lieben Kommentar. Ich freue mich, dass dir der Artikel gefallen hat. Ich bemühe mich stets um volle Transparenz und bin happy, dass mir das hier wohl gelungen ist.

      Dann plane ich dich für den Gin Tonic in den Nomaden-Apartments schon mal mit ein. Könnte noch ein wenig dauern, ich freue mich aber, wenn du bis dahin hier mitliest -) Alles Liebe! Tim

  16. Hey Tim,

    danke für deinen Einblick, der mich gerade darin bestärkt, mich wieder ganz auf mich zu konzentrieren. In den letzten Monaten habe ich auch dazu geneigt, darauf zu schauen, welche tollen Tipps es von anderen Menschen gibt und wie ich mich im Internet mit meinem Tätigkeit weiter bekannt machen kann. Und ich merke, wie wenig dies zu mir passt.

    Ich mag auch nicht in festen Routinen festhängen, deswegen bin ich da auch nicht wirklich weiter gekommen. Mir ist heute klar geworden, dass ich mich auf meinen Kern konzentriere (Starke Beziehungen für Paare). Und für andere Dinge Menschen finden werde, die mich von administrativen Dingen eher entlasten.

    Herzliche Grüße
    Olaf

  17. Hi Tim,

    hab gut gelacht beim Punkt mit der Optimierung! Bin ebenfalls fast perfekt durch organisiert in Filemaker mit zig Projekten und hunderten von Todos und stehe diesem Berg auch häufig rat- und mutlos gegenüber.

    Ich weiß aber auch immer, was ich noch alles vor habe!

    Vielleicht entscheidet sich bei mir 2015, ob ich alles in die Tonne trete und ebenfalls wieder den Zettel raus hole. Ich denke aber eher, dass ich meine Einstellung überarbeite und mich eben nicht entmutigen lasse von meinen Todos …

    Viele Grüße, Matthias

    • Hey Matthias, für was auch immer du dich entscheidest, zieh es durch. Lieber Projekte ausdünnen, als gleich alles „in die Tonne“ zu hauen. An welchen Projekten arbeitest du denn?

  18. Hallo Tim,

    wunderbar deine Ehrlichkeit und Offenheit…bin gerade über und in deinen Blog gestolpert 😉
    und fühle mich, tja wie soll ich sagen, in Verbindung oder angesprochen… ich gehe auch mehr und mehr in die Offenheit und es tut sehr gut, diese bei anderen Menschen wahrzunehmen… ich finde auch das Bild, des Strandspazierganges und das Jahr reflektieren sehr schön. Ich mache das auch gerne bei Spaziergängen, mir über meine Themen oder meine Entwicklung klar zu werden.
    Da arbeite ich vieles durch und Bali liebe ich auch sehr 🙂

    also dann liebe Grüße zu dir

    Karin

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