Angenommen, du bist in einem klassischen Angestelltenverhältnis. Darf ich dir zum Start drei Fragen stellen?

  • Darfst du deinen Chef kritisieren?
  • Wächst du persönlich an deinen Aufgaben im Job?
  • Hat deine Arbeit dich mutiger gemacht?

Du hast mit dreimal „Ja“ geantwortet? Sag mir, wo du arbeitest, ich setze sofort ein Bewerbungsschreiben auf! Du hast mindestens ein „Ja“ dabei? Gar nicht schlecht, das gibt noch Hoffnung.

Ich befürchte aber – aus über einem Jahrzehnt eigener Erfahrung -, dass bei vielen die Antwort „dreimal Nein“ lautet. Warum? Weil das eine Frage des Systems ist.

Systeme sind dazu da, dass sie stabil über einen längeren Zeitraum funktionieren. Damit sie das tun können, muss ein Rädchen ins andere greifen. Müssen Störfaktoren bestmöglich eliminiert werden. Und der Störfaktor bist du – vorausgesetzt, deine Anpassungsfähigkeit lässt zu wünschen übrig.

Rebellen taugen nur als Filmfigur

Rebellen taugen vielleicht gut als Filmfigur. Aber unsere leistungsstarken Unternehmen sollen doch bitteschön von Menschen mit eigener Meinung und kritischem Geist verschont werden! Wo kämen wir denn hin, wenn jeder Hinz und Kunz zum Querdenken anfängt?

Wenn schon Veränderungen, dann soll die bitte ein teurer Unternehmensberater vorschlagen. Der kleine Angestellte hat seinen Dienst nach Vorschrift zu machen. Und an den richtigen Stellen zu lachen, wenn der Chef einen Witz macht – oder besser noch seine Lieblings-Biermarke kennen -, dann klappt’s vielleicht auch mit der Karriere.

Du sagst, das sei reine Polemik von mir? So schlimm sieht es doch in vielen Betrieben gar nicht aus? Ich behaupte aus über einem Jahrzehnt als Angestellter und unzähligen Gesprächen mit ebenfalls festangestellten Freunden und Bekannten: Es sieht noch viel schlimmer aus. Ein 9/5-Job wird dir unweigerlich über kurz oder lang den Mut austreiben.

Warum? Dazu sollten wir nochmal auf die drei Eingangsfragen eingehen:

1) Darfst du deinen Chef/Vorgesetzen kritisieren?

Vielleicht hat er im Einstellungsgespräch oder an deinem ersten Arbeitstag zu dir gesagt, dass positive Kritik in der Firma immer erwünscht sei. Es gehe ja darum, die eigenen Prozesse zu durchleuchten und zu verbessern. Da sollst du auch nicht davor zurückschrecken, wenn es ihn direkt betrifft.

Tja, dann kam Tag X. Du hast es gemacht. Weil du dachtest, so ein konstruktives Gespräch würde allen nutzen. Was du nicht geahnt hattest, war die Geschwindigkeit und Heftigkeit der Dampfwalze, die dich direkt danach plattgemacht hat. Denn egal, wie vorsichtig und wohl überlegt du deine Kritik vorbringst: Sie wird in der Regel als Majestätsbeleidigung verstanden. Und darauf standen schon früher schlimme Strafen.

Die Konsequenz: Du lässt es beim nächsten Mal sein. Ziehst den Schwanz ein wie all die anderen. Verlegst dich darauf, offensichtliche Fehlentwicklungen nur noch mit den anderen am Kaffeeautomaten zu diskutieren. Und hast immer ein Auge darauf, ob dein Vorgesetzter nicht gerade um die Ecke geschossen kommt.

2) Wächst du persönlich an deinen Aufgaben im Job?

Das ist die Frage, bei der wohl noch am ehesten „Ja“ als Antwort kommt. Wenn du gezwungenermaßen durch den Job aus deiner Komfortzone musst – zum Beispiel durch Vorträge, Auslandsreisen o.ä. –, kannst du in der Tat daran persönlich wachsen. Aber nur begrenzt, da die meisten Jobs nicht gerade eine Vielzahl solcher Möglichkeiten parat haben und der Fokus in der Regel auf dem Tagesgeschäft, also den Pflichtaufgaben, liegt.

Ich persönlich habe damals davon profitiert, dass ich überhaupt einen Job bekommen habe. Das lag in erster Linie daran, dass sich während meines Studiums eine unheilvolle Allianz aus Zukunftsangst und Lethargie gebildet hatte. Endlich in Lohn und Brot gehörte ich dazu, war wie die anderen, habe mein eigenes Geld verdient. Ein gutes Gefühl, das mich in der Tat selbstbewusster gemacht hat.

Mit jedem Jahr, das ich aber länger in dem Beruf war, habe ich gemerkt, wie meine persönliche Entwicklung stagniert (dank einer kaum vorhandenen Personalentwicklung übrigens auch die berufliche). Warum? Im täglichen Trott verlieren sich immer mehr das Nachdenken darüber, das eigene Leben zu hinterfragen und der Mut, neue Dinge auszuprobieren.

Dank des bequemen Status Quo und der kaum mehr vorhandenen Freizeit verschiebt sich der Fokus von der Rolle im Leben (was zeichnet mich aus?) auf die Rolle im Beruf (was bin ich?). Du schwimmst im Strom mit, die großen Entscheidungen treffen eh die anderen. Mut ist da nicht gefragt, Eigeninitiative auch nicht. Du wirst verwaltet, anstatt dass du dich um dein persönliches Wachstum kümmerst.

3) Hat deine Arbeit dich mutiger gemacht?

Ich behaupte mal: Das ist so gut wie unmöglich. Denn letztlich zahlst du mit einer Festanstellung Freiheit ein und bekommst (angebliche) Sicherheit in Form von monatlicher Gehaltszahlung heraus. Aber Sicherheitsdenken und Mut liegen jeweils am anderen Ende der Skala.

Klar denkst du mal über einen Ausstieg oder eine berufliche Veränderung nach (damit meine ich jetzt nicht, dass du innerhalb der Branche nur den Arbeitgeber wechselst). Du baust ein paar Luftschlösser an weinseligen Abenden. Aber am Ende bleibst du doch. Weil alles so schön geregelt ist, weil du dein Geld bekommst – sofern deine Firma nicht pleite geht, Personal abbaut oder dich aus anderen Gründen hinausmobbt – und weil du deinen Mut schon lange an der Pforte abgegeben hast.

Ich habe ehemalige Kollegen, die wirklich die Jahrzehnte zählen, bis sie endlich in den Ruhestand dürfen. Und die dir gleichzeitig erzählen, dass sie es bis dahin „schon noch aushalten“. Für mich ist das nichts anderes als eine Kapitulation vor dem Feind, ohne überhaupt in den Kampf gezogen zu sein.

Ich will niemandem zu nahe treten, der diese Art von Arbeitsstruktur braucht. Es gibt zum Glück ganz unterschiedliche Typen von Menschen. Für mich war es irgendwann wie ein Gefängnis. Und ich habe einen kompletten Zusammenbruch gebraucht, um das einzusehen. Dein Vorgesetzter als Wärter, gerne mal schlecht gelaunt oder cholerisch, darf dich anschreien und demütigen, darf dir Befehle geben und über deine freie Zeit bestimmen. Und du fragst dich warum? War es denn ein Verbrechen, den Arbeitsvertrag zu unterschreiben? Oder hast du ohne dein Wissen gar in freiwillige Sklaverei eingewilligt?

Alle im System sind feige

Was für mich besonders schlimm war: Alle im System sind feige. Aufbegehren und mutige Standpunkte führen auf Dauer nur dazu, dass dir das Leben zur Hölle gemacht wird. Deshalb spielt jeder auf seiner Hierarchie-Ebene das Spiel mit. Und versucht, sich selbst oder anderen gegenüber die ganze Zeit zu rechtfertigen, warum er das tut. Loyalität wird zum Fremdwort. Der Tanz ums goldene Kalb degradiert auf Dauer alle zu Drückebergern, die das System brav am Laufen erhalten.

Leider gehen an vielen das tägliche Anpassen und der Verlust ihres Mutes nicht spurlos vorüber. Wenn der Beruf, wie zum Beispiel im Journalismus, noch mit einem hohen Maß an Selbstausbeutung verbunden ist, bleiben schwere Krankheiten nicht aus. Und da gab es in meinem Kollegenkreis viel mehr, als es nach jeder Statistik hätten sein dürfen. Reihenweise psychosomatische Erkrankungen mit teils langen Ausfallzeiten geben ein Beispiel dafür (mich eingeschlossen).

Das Fazit

Deshalb lautet mein Fazit: Die heutige Berufswelt der 9/5-Jobs treibt dir ganz bewusst den Mut aus. Solltest du der Typ sein, dem autoritäres Gehabe in hierarchischen System extrem zuwider ist, wirst du auf Dauer als Angestellter nicht glücklich werden, sondern Selbstständigkeit der bessere Weg sein. Je früher du das für dich feststellst, umso besser.

Eine Anekdote am Ende

In meinem letzten Jahr bei der Zeitung hatte ich einen neuen Vorgesetzten, der durch auffallend geringe Anwesenheitszeiten und Arbeitsbereitschaft, aber durch eine großzügige Aufgabenverteilung geglänzt hat. Nach meiner Kündigung habe ich mein im Herzen zutiefst rebellisches Wesen so richtig rausgelassen und ihm mal ein paar Dinge erzählt. Keine Bosheiten, einfach Dinge, die einer vernünftigen Entwicklung unserer Redaktion diametral im Weg standen. Konstruktiv also.

Die Folge war, dass der Mann richtiggehend Angst vor mir bekommen hat. Wahrscheinlich war es zum ersten Mal in seinem (cholerischen) Arbeitsleben, dass ihm ein Untergebener die Meinung gepaukt hat. Die Folge: Er fühlte sich nicht einmal mehr imstande, die Geburtstagskarte an mich zu unterschreiben. Und für die Woche, in der mein letzter Arbeitstag lag, hat er sich vorsorglich Urlaub genommen, um mir nicht mehr begegnen zu müssen.

Ohne das erpresserische Element, dass er meiner Karriere schaden kann und ich mich deswegen allem beugen muss, was er sagt, ist seine künstlich aufgepumpte Autorität wie ein Luftballon laut zerplatzt. Ich muss noch heute darüber lachen. Und ein wenig tut mir der Mann auch leid …

Dieser Artikel stammt aus der Feder von Mischa Miltenberger, Co-Autor auf Earthcity. Wenn du mehr von Mischa lesen willst, dann schau auch auf seinem Blogprojekt Adios Angst, Bonjour Leben vorbei.

Lebe nach deinen eigenen Regeln!

Mischa Miltenberger
Über den Autor

Mischa Miltenberger

Mischa hat nach 11 Jahren als Sportredakteur den Job gekündigt und ist mit seinem VW Bus auf eine sechsmonatige Europareise gegangen. Gleichzeitig sprang er ins kalte Wasser der Selbstständigkeit. Er schreibt leidenschaftlich gerne und viel zu den Themen Persönlichkeitsentwickung, Ängste und Herausforderungen.

15 Antworten zu “Wie dein Job dir den Mut austreibt (und dich im schlimmsten Fall innerlich beschädigt)”

  1. Sehr schöner Artikel!
    Ich konnte erfolgreich alle drei Fragen mit Nein beantworten.
    Besonders der Abschnitt: Alle im System sind feige, spricht mir aus der Seele.
    Da wird immer von Team gesprochen, dabei schaut doch jeder nur das für ihn das Beste rausspringt und danach dann die Sintflut. Ätzend!

    Das ist nichts für mich, das habe ich schon festgestellt!
    An der Änderung der Situation arbeite ich gerade.

    Grüße Steffi

    • Hi Steffi,

      lieben Dank für das Lob!

      Und das mit der Feigheit war für mich mit der Hauptgrund, weshalb sich am Ende alle gegen den morgendlichen Gang ins Büro gesträubt hat.

      Ich bin gespannt, wie es bei dir weitergeht. Lass es uns wissen.

      Liebe Grüße

      Mischa

  2. Hallo Mischa, hallo Tim,
    um die ersten 3 Fragen zu beantworten:
    1) Nein!
    2) Nein!
    3) Nein!….
    ….und diese Antworten waren genau der Grund dafür, dass ich meinen – ach so sicheren (!) – Konzernjob vor nunmehr 3 Monaten an den Nagel gehängt habe.

    Genau das, was Du schreibst, Mischa, hat mich auch völlig entsetzt:
    dieses fremdbestimmte Angestelltendasein, in dem sich keiner mehr traut, er/sie selbst zu sein, mal den Mund aufzumachen, Kritik zu äußern, kreativ zu sein, eigene Ideen einzubringen etc. etc.
    Nein, stattdessen musste man eine bestimmte Rolle annehmen, um dem Chef zu gefallen und am Ende des Jahres vielleicht noch eine gute Mitarbeiterbewertung zu bekommen. Persönliche Weiterentwicklung? Fehlanzeige!

    Und diese Feigheit unter den Kollegen kann ich auch nur bestätigen: nachdem ich nach 3,5 Jahren die Schnauze voll hatte und allen mitgeteilt habe, dass ich gehen würde, war da nur blankes Entsetzen. Es kamen Kommentare wie „Aber Du bleibst doch noch im Konzern, oder?“, „Waass, aber Du bekommst doch nie wieder so ein gutes Gehalt und so viele Urlaubstage…“ etc. etc. Und genau das waren aber auch die Kollegen, die bereits eifrig ihre letzten Jahre und Monate bis zu Rente („Ich habe ja auch nur noch 2 Jahre…“) zählten.
    Letztlich waren sie wohl nur so entsetzt über mein Verlassen der Firma, weil ihnen in diesem Moment wieder bewusst geworden ist, dass sie nie den Mut gehabt haben, etwas Anderes zu machen. Traurig…

    Danke auf jeden Fall für diesen Artikel, der mir vollkommen aus der Seele spricht.
    Ich habe es bis jetzt noch keinen Moment bereut, dass ich gekündigt habe. Und das wird auch so bleiben, davon bin ich überzeugt! 🙂

    Viele Grüße,
    Dominique

  3. Hi Dominique,

    danke dir für den ausführlichen Kommentar!

    Jeden einzelnen Satz von dir kann ich so richtig mitfühlen und bekomme schon wieder so ein Frösteln, wenn ich davon lese. Das Verhalten deiner Kollegen hast du genau richtig eingeschätzt. Das ist wirklich der einzige Grund, weil da einer ausschert aus dem System, das man doch bitte nie in Frage stellen sollte. Schließlich machen ja alle mit …

    Magst du uns verraten, wie es bei dir weitergeht?

    Liebe Grüße

    Mischa

  4. Hallo Mischa,
    danke für den Artikel!
    Du beschreibst sehr genau, wie auch ich mich zuletzt in meinem angestellten Arbeitsleben fühlte.
    Allerdings habe ich in den letzten 2 Jahren vor meinem Weggang aktiv damit begonnen, genau der Rebell zu sein, den du beschreibst. Ich habe mich akribisch an die Regeln gehalten und auch das Amt des Betriebsrates ausgenutzt.
    Mein Ziel war, dass mein Ex-Arbeitgeber ganz von selbst darauf kommt, dass wir beide nicht mehr zusammen passen und mich einfach nach fast 15 Jahren auch vernünftig abfindet.
    Leider arbeitete ich bei einem schwäbischen Erbsenzähler Konzern, der nach außen hin der Größte und Beste sein wollte, aber nach innen nichts bereit war zu geben. Weder für Mitarbeiter, noch für Technik oder sonstiges Dinge, die auch nur einen Euro gekostet hätten!
    Sie wollten es aussitzen und dachten sich, der wird schon gehen wenn wir ihm das Leben schwer genug machen.
    Naja, das Ende vom Lied:
    Ich hatte sicherlich zwei anstrengende Jahre hinter mir (von denen ich aber auch zu 50% nicht anwesend war) und konnte zumindest als Sieger vom Platz gehen!
    Wenn ich heute im Bekanntenkreis davon berichte, wie du es hier sehr gut beschreibst, dann stoße ich oft auf Unverständnis. Meist von Menschen, die genau diese Systeme brauchen und gelenkt werden wollen. Dafür nehmen sie etliche Repressalien in Kauf bzw. empfinden viele Dinge die du hier auch aufgezählt hast, überhaupt nicht als Belastung oder Einschränkung. Totel verrückt, wie Gehirnwäsche.

    Lieben Gruß
    Alex

    P.S. Warum ist dein Blog im letzten Satz durchgestrichen? Dürfen wir den nicht besuchen? 😉

  5. Hi Alex,

    da müssen wir mal den Webmaster Tim fragen, wieso der Name durchgestrichen ist 🙂 Der Blog freut sich auf alle Fälle über jeden Besucher.

    Ich kann mich gut hineinversetzen, wie es dir dann die letzten zwei Jahre in deinem Job gegangen sein muss. Jetzt rückwirkend wundere ich mich auch, wie lange ich gewisse Dinge ertragen habe, ohne mir bewusst zu sein, wie sehr sie mich stören.

    Auf alle Fälle vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und liebe Grüße

    Mischa

  6. Wenn ich an die mehreren Jahre in einem Konzern nachdenke, dann kann ich alle Fragen mit „nein“ beantworten. – Es war wirklich keine schöne Zeit.

    Nun, in einem kleineren Unternehmen, wo noch etwas Goldgräberstimmung herrscht, ist es wesentlich angenehmer 😉

  7. Toll geschrieben und super zusammengefasst. Unser Leben dreht sich zwar um Arbeit, Freunde und Familie, aber dennoch sollten wir unsere Vorlieben nicht vergessen. Schließlich sind wir es, die das Leben leben und es auch gerne leben wollen.

  8. Danke, David! Und das ist der springende Punkt: Wir leben nur einmal, und deshalb müssen wir uns täglich die Frage stellen, wie dieses Leben aussehen und wer es bestimmen soll.
    Liebe Grüße
    Mischa

  9. Tatjana

    Hallo Mischa,

    vielen Dank für den überaus sehr treffenden Artikel über die „normale“ Arbeitswelt. Du sprichst mir aus der Seele!

    Nach 23 Jahren Angestelltenverhältnis und mehreren verschiedenen Arbeitgebern, habe ich es nun endlich vor kurzer Zeit geschafft und habe gekündigt. Natürlich werde ich mir keine neue „normale“ Arbeitsstelle mehr suchen, denn man geht von einer Mühle in die Nächste….denn aus Erfahrung kann ich sagen….es läuft überall gleich ab. Man muss funktionieren und seine Meinung bzw. Ideen oder Verbesserungen am besten für sich behalten. Denn die ist nicht gewünscht.

    Auch ich werde den Schritt in die Ungewissheit als angehende digitale Nomadin wagen. Und….ich freu mich darauf! Allerdings habe ich jetzt noch bis Ende des Jahres die Verpflichtung meinem Arbeitgeber gerecht zu werden. Und es ist nicht einfach, noch abends den Kopf frei zu haben, um sich seiner neuen Zukunft zu widmen. Mir fehlt nach solchen „normalen“ Arbeitstagen einfach die Energie.

    Doch wenn ich dann wieder solche Artikel, so wie dieser lese, dann kommt der Mut wieder zurück…..DANKE dafür. 🙂

    LG Tatjana

  10. Aus den gennanten Gründen setze ich so schnell auch keinen Fuß mehr in einen Konzern. Alles was mich in kleineren Firmen schon gestört hat, findet man dort noch deutlich ausgeprägter vor. Hätte ich das nur schon vor dem Studium gewusst, ich hätte garantiert etwas studiert, dass eine Selbständigkeit ermöglicht… Wir leben in einer freien Gesellschaft und in den Unternehmen herrscht Diktatur und Sklavenmentalität. Völlig schizophren.

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