Finanzielle Freiheit

Meine ersten 1000 € – und wie ich sie online verdient habe

– 3 Mitglieder aus dem Citizen Circle berichten.

Jeder hat mal klein angefangen – auch Unternehmer:innen, die nun erfolgreich Geld online verdienen, wie z.B. Anna Terschüren, Lars Wrobbel und Lisa Zachmann. Wie schön, dass die drei heute ganz offen aus dem Nähkästchen plaudern.

Wer berichtet schon gerne von den ersten ungewissen Schritten, die man am Anfang durchmacht, wenn man nach einem Weg sucht, im Internet sein Geld zu verdienen? Wenn man nach einem Weg sucht, aus der Zeit-gegen-Geld-Falle herauszukommen, in der man pro Stunde bezahlt wird?

Welche Schritte haben sich bei unseren drei Unternehmer:innen im Nachhinein als die richtigen Schritte herauskristallisiert? Was ist das Geheimnis eines erfolgreichen Unternehmens-Anfangs? Welche Überlegungen und Impulse haben zu dem heutigen Erfolg geführt?

Damit beschäftigen wir uns heute in diesem Artikel.

Anna Terschüren von den „LazyInvestors“ –
Erst 20 € pro Nase und dann 8600 € brutto im ersten Online-Kurs verdienen



Anna Terschüren hat nicht lange nach ihrer Geschäftsidee gesucht: Als Finanzexpertin und Zahlenliebhaberin, die sich neben dem Angestellten-Beruf leidenschaftlich gerne mit ETF´s auseinander gesetzt hat, entwickelte sich das Unternehmen fast wie von selber. Angefangen mit einem Coaching im kleinen gemieteten Seminarraum, ging es ganz schnell Richtung Online-Kurs und Online-Business.

„Wir haben das Ganze schlank aufgezogen“, berichtet Anna von den LazyInvestors. Der erste Wunsch ist gewesen, sich selbstständig zu machen und Menschen beizubringen, was sie für ihre Altersvorsorge tun können. Das lief über 2 Jahre neben dem festangestellten Job als Finanzchefin bei Jimdo: 4 Tage Festanstellung pro Woche, 1,5 Tage für die eigene Firma. Sie hat sich nicht unter Druck gesetzt und einfach so viel noch nebenbei gemacht, wie es gepasst hat. Das Gegenteil von dem Klischee des Unternehmer-Workaholics.

Anna bezeichnet sich selber als „Nerd“, der sich das komplette Wissen über ETFs selbst angeschafft hat. Es ist quasi eine Leidenschaft, das Spiel mit den Zahlen. Dann wurde der Wunsch laut, sich selbstständig zu machen und etwas Eigenes aufzuziehen.

Um ihre Zielgruppe besser kennenzulernen, haben Anna und ihrem Mann Eddy von den LazyInvestors 2017 ganz einfach einen Raum gemietet und im Bekannten- und Kolleg:innen-Kreis nachgefragt: Wer will wissen, wie er seine Altersvorsorge regeln kann? „Wir haben einfach ein paar Folien als Bildschirmpräsentation vorbereitet und dann direkt gemerkt, was die Leute eigentlich interessiert.“

Der direkte Kontakt mit den Interessent:innen war sehr wertvoll für die beiden. Nach wenigen Abenden kannten sie die meisten Schmerzpunkte und Wünsche ihrer Kund:innen. Es sei aber ganz wichtig gewesen, Geld dafür zu nehmen, auch wenn es nur 20 Euro waren, denn „was nichts kostet, ist nichts wert!“

Auf diesem Wissen aufbauend wurde ein Konzept für einen Online-Kurs konzipiert – ein Jahr lang Wissen über die Zielgruppe sammeln und dann einen Online-Kurs konzipieren war das Erfolgsrezept.

Das Bedürfnis nach finanzieller Bildung war zwar groß, das wussten Anna und Eddy, aber mit einer Conversion Rate von 30 % hätten sie trotzdem nicht gerechnet. Mit ihrem Angebot haben sie ganz offensichtlich einen wunden Punkt bei ihren Kund:innen getroffen. Und sie mussten dafür nicht wirklich viel Werbung machen: Ein, zwei Mails an Freunde und Bekannte, und das Vorstellungs-Webinar war schon proppevoll.

Ideen schlank testen

Heute würde Anna zu demselben Prinzip raten, das ihnen geholfen hatte: Ideen schlank testen, das heißt: keine unnötigen Schritte unternehmen, bevor man nicht genau weiß, dass sich der Schritt auch lohnt. Dies beruht auf der Proof-of-Concept Strategie, bei der deine Idee in einem überschaubaren Markt ausprobiert wird. Erst anschließend erfolgt die detaillierte Ausgestaltung deiner Geschäftsidee. Bevor du also loslegst und eine aufwändige Corporate Identity oder komplizierte Website baust, überprüfe lieber, ob dein Angebot für Kund:innen interessant ist und ein Markt besteht.

Um schnell Geld zu verdienen, ist es ebenso hilfreich, einen gegenwärtigen Schmerzpunkt seiner Zielgruppe zu finden: Das Bedürfnis, seine Finanzen in die Hand zu nehmen, war 2016 in der Gesellschaft offensichtlich so groß, dass es den LazyInvestors problemlos möglich war, Kund:innen zu finden und damit online Geld zu verdienen.

Der Weg zum Online-Business ging in diesem Fall über eine Leidenschaft: Anna beschäftigte sich seit jeher gerne mit Finanzen und ETFs. Annas Wunsch, sich selbstständig und zeitlich unabhängig zu machen, war dann der ausschlaggebende Impuls, das erste Seminar im Freundeskreis anzubieten.

Was wäre deine Leidenschaft, mit der du gerne nach draußen gehen würdest?

Der mutige Schritt, mit seinem Produkt und seiner Leidenschaft herauszugehen, hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die beiden haben bereits über 6000 Kund:innen betreut. Meist bleibt es nicht nur bei der finanziellen Bildung:

„Wenn unsere Kund:innen einen Überblick und Bildung über ihre Finanzen erlangen, folgt oft der Wunsch mehr Selbstbestimmung im Beruf zu erlangen, d.h. selbstständig zu werden.“

Auch da stehen Anna und Eddy ihren Kund:innen zur Verfügung. Sie kennen es selber zu gut, wie es ist, als Angestellte:r sein Geld zu verdienen.

Lars Wrobbel von „Passives Einkommen mit P2P“ –
In der Ausbildung mehr Geld verdient, als der eigene Chef



Lars Wrobbel dürfte dem ein oder anderen Finanz-interessierten Menschen bekannt sein. Er ist mittlerweile Gründer einer Plattform für P2P-Kredite mit über 100.000 Interessent:innen und Abonnent:innen und betreibt mit Leidenschaft, wie er sagt, seinen Finanzblog.

In der Ausbildung als Softwareentwickler hat er mit Sportwetten sein kleines Gehalt aufpoliert und mehr Geld als sein Chef verdient. Niemand hat sich damals erklären können, wie sich der Auszubildende die Flitterwochen auf den Malediven hat finanzieren können, erzählt Lars schmunzelnd.

Lars Wrobbel wirkt auf mich wie ein sehr bodenständiger Mensch, der Freude daran hat, an Dingen zu arbeiten und eigene Projekte umzusetzen. Obwohl er sicherlich locker das Zeug dazu hätte, ein Unternehmen mit etlichen Mitarbeiter:innen zu führen, höre ich durch, dass das nicht seine Intention ist. Anderen Menschen zu sagen, was sie zu tun haben, würde ihn zu sehr an sein eigenes Angestellten-Dasein erinnern. Da er durch die vielen Projekte, die er mittlerweile hinter und vor sich hat, trotzdem Hilfe benötigt, beschäftigt er notgedrungen projektweise eine virtuelle Assistenz.

Lars ist einer, der sich auf die wichtigen Dinge im Leben konzentriert. Trotz finanzieller Freiheit fährt er seit etlichen Jahren sein altes, „seit 3 Jahren ungewaschenes Auto“. Er weiß, wofür er sein Geld ausgibt: „Ist ja sowas von egal, wie das Auto aussieht. Aber ja, in meiner Nachbarschaft fahren alle ne fette Karre und denken vermutlich, ich sei arbeitslos.“ Dagegen sind ihm Reiseaspekte und Momente mit seinem Sohn wichtig.

Seit 2017 ist Lars finanziell frei. Das Wort, das ich am zutreffendsten für ihn finde, ist vermutlich: Unabhängigkeit. Unabhängigkeit vom Chef, Unabhängigkeit von der Zeit und vom Ort. Sein eigener Herr sein. Unabhängigkeit und Sicherheit.

„Finanziell frei bedeutet für mich auch: Ich muss nicht mehr zum Chef gehen und um eine Gehaltserhöhung bitten.“

Dieses Sicherheitsbedürfnis war für ihn früher oft Thema. Stets begleitete ihn die Frage: Warum kündige ich nicht und mache mich sofort komplett selbstständig? Das ist auch, was Lars anderen Menschen mitgeben möchte: Du musst nicht kündigen, wenn du ein eigenes Business aufbauen und nebenbei Geld verdienen möchtest: das geht immer auch nebenbei!

Setz dich nicht unter Druck! Und möglicherweise ist auch für dich diese Ruhe, die mit einem regulären Einkommen einhergeht, wichtig. Es muss nicht immer der Sprung ins kalte Wasser sein!

Nebenbei Geld verdienen aus Langeweile

Lars hat früher nie einen Job gefunden, der ihm Spaß gemacht hat, weil er sich nie mit den Zielen des Unternehmens identifizieren konnte. Als gelernter Programmierer ist er deswegen dann irgendwann ins Management gewechselt: Jeden Tag etwa 5 Telefonkonferenzen und jede Menge Gespräche und Dienstberatungen, „die nichts gebracht haben“ oder ineffektiv waren.

Die Langweile kam schon während seiner Ausbildung. “Was tun, wenn die Ziele des Unternehmens nicht meine sind und ich aber trotzdem auf eine Weise wachsen oder mich entwickeln möchte?” Das war der zündende Moment, als er mit Sportwetten in England angefangen hat. Vielleicht, um der Langeweile einen Kick zu verpassen? „Das Wetten ist eine Sache von Wahrscheinlichkeiten und Statistiken und hat viel mit Mathematik zu tun.“ Und fordert eine immense Risikobereitschaft von einem ab.

„Du musst immer darauf gefasst sein, alles wieder zu verlieren.“

Was er aus den damaligen Sportwetten in England mitgenommen hat? Eben diese Risikobereitschaft, die ihn nun bei größeren Investitionen ruhig bleiben lässt.

Risikobereitschaft muss erstmal geübt werden. Deshalb würde Lars Anfängern von Sportwetten und Trading auch erstmal abraten. Und wenn man doch nebenbei Geld mit Investitionen verdienen will: erstmal klein anfangen, das geht schon ab einem Euro. Ratsam sind auch Sparpläne, vor allem für weniger sparsame Menschen.

Interessanterweise rät Lars als Finanzexperte dazu, nachhaltigere Einkommensströme aufzubauen: Bücher und Blogs. Mit seinem Finanzblog hat er sich nämlich über die Jahre eine eigene, treue Stammkundschaft aufgebaut. Seine finanzielle Freiheit hat er durch Selfpublishing erreicht: Insgesamt hat er 300 Bücher veröffentlicht. Das sind grob gerechnet etwa 8 Bücher im Monat über die letzten 6 Jahre.

„Nebenberuflich selbstständig zu sein, das muss man sich als Workaholic gut überlegen.“

Lars war bis zu seiner finanziellen Freiheit 2017 immer Vollzeit angestellt und hat nebenbei gearbeitet. Das war körperlich teilweise eine harte Probe. Abzüge gab es vor allem bei der Stundenanzahl an Schlaf pro Nacht. „Mit der Zeit geht das natürlich auf Kosten des Körpers, wenn man nicht richtig aufpasst“. Interessant, dass er seit dem Beenden seines Angestellten-Daseins kein einziges Mal mehr krank war! Und das trotz der Pandemie und Kind.

Die persönlichen zeitlichen Investitionen der letzten Jahre haben sich für Lars aber gelohnt:

In der Vergangenheit wusste er immer nur, was ihm KEINEN Spaß macht. Nun ist er nicht nur finanziell frei, sondern hat auch vor allem eine Arbeit gefunden, die ihn mit Leidenschaft erfüllt: im Blog Texte schreiben und am Portfolio herumbasteln.

Lisa Zachmann von „EcoYou“ –
Samstags auf dem Flohmarkt: „Alle dachten, ich sei taschensüchtig.“



Schon früh hat sich bei Lisa von EcoYou ein unstimmiges Gefühl im Angestellten-Sein eingeschlichen: „Ich habe nie das große Ganze sehen dürfen. Außerdem hatten meine Aufgaben gefühlt keinen Mehrwert. Die haben teilweise gar keinen Sinn gemacht.“

Um Abhilfe zu schaffen, ging´s samstags auf den Flohmarkt. Dort sammelte sie tonnenweise außergewöhnliche Taschen ein, denen sie zuhause eine gute Produktbeschreibung geschrieben und auf Etsy hochgeladen hat. „Alle dachten, ich sei taschensüchtig“, erzählt sie mit einem Augenzwinkern. Dabei war sie nach etwas anderem her: Nach Unabhängigkeit, nach Mehrwert, auch für die Umwelt.

Auch wenn hier ihre ersten 1000 € zusammengekommen sind: Es ging weniger ums Geld verdienen, sondern darum herauszufinden, was neben dem Angestellten-Sein online noch so möglich ist. Neben der Sinnsuche stand sicherlich auch im Raum, ob dies eine Alternative zum Angestellten-Sein sein konnte und sie sich eine Zukunft, bei der sie online Geld verdiente, aufbauen konnte.

Lisa liebt an ihrer Selbstständigkeit, dass sie nun Dinge tun kann, die sie für richtig hält. Wiederverwendbare Baumwoll-Gemüse-Netze herstellen, zum Beispiel. Oder Bambusstrohhalme. Diese Sinnsuche begleitet sie ebenso lange, wie der Wunsch nach Unabhängigkeit:

Auf einer Weltreise 2017 erlebte sie diese Unabhängigkeit. Auf Bali waren viele digitale Nomaden auf ihrem Weg der Selbstverwirklichung. Gleichzeitig waren die Strände voller Plastikmüll.

Die Plastikproblematik auf Bali war massiv. Prompt wurde von Lisa und vielen anderen digitalen Nomaden vor Ort ein Blog zu diesem Thema gestartet, um deutsche Leser:innen auf das Müll-Elend aufmerksam zu machen. Vor Ort gab es dann einheimische Menschen, die Bambusstrohhalme herstellten. Lisa und ihre Partnerin brachten viele von diesen Strohhalmen nach Deutschland. Das war 2017, als die meisten Menschen das Wort „Nachhaltigkeit“ noch nachschlagen mussten. Der Markt hat dieses Angebot dankbar angenommen. Der Blog, Etsy und Affiliate-Links waren das Fundament, um online Geld zu verdienen. So kamen die weiteren 1000 € zusammen.

„Wer soll das denn kaufen? Mach doch lieber einen normalen Job!“

Im Internet Geld zu verdienen und nebenbei etwas Gutes zu tun, ging nicht nur mit den Bambusstrohhalmen. Und auch nicht nur mit dem wiederverwendbaren Gemüsenetz aus Baumwolle. Lisa hat größer gedacht. Und das trotz der vielen Einwände aus ihrem persönlichen Umfeld:

„Das will doch keiner kaufen“ oder „Das gibts doch schon“ kam aus ihrem deutschen Umfeld. Was für ein Glück, dass Lisa auf Weltreise war und sie in Thailand eine internationale Community von Weltenbummlern, unternehmerisch Denkenden und Suchenden umgab:

„Das war die allerbeste Zeit für mich!“

Dass deine Umgebung massiven Einfluss auf dich und dein Denken hat, ist ja allbekannt. Nie hat Lisa das deutlicher gespürt, als zu jener Zeit: Menschen umgaben sie, die „out of the box“ dachten. Man hat sich gegenseitig angefeuert. Alle hatten ihre „crazy Idee“, man hat sich in den Coworking-Spaces getroffen und gemeinsam an seinem Traum gearbeitet. Man war wie eine Familie. „Es war wie bei Peter Pan. Wir waren in unserer eigenen Welt.“

Obwohl so viele Einwände kamen, hat Lisa einfach die Entscheidung getroffen: „Nein, ich mach das jetzt einfach.“ Und wenn sie jetzt daran zurückdenkt, dass ihr Umfeld ihr empfohlen hat, nochmal einen anderen Job zu machen und dass jetzt 100.000-ende Menschen ihre Produkte kaufen, ist sie sehr froh, diesen Schritt gegangen zu sein.

Generell hätte sie heute gar keine Überwindungsangst mehr beim Start in ein neues Business: Was soll denn groß passieren? Vielleicht klappt es ja nicht, was in den seltensten Fällen an der falschen Idee liegt. Vielleicht klappt es nicht mit dem Geld verdienen. Und selbst in diesem Fall: Dann machst du halt weiter, mit einer neuen Idee!

„Und du hast dann aber extrem viel gelernt, woraus du definitiv eine Menge für deinen nächsten Versuch herausziehen kannst!“

Lisa empfiehlt definitiv den Austausch mit anderen Menschen, denn dann kann man sich einige Dinge und Fehler glücklicherweise sparen. Trotzdem muss man viele Erfahrungen aber auch einfach selber machen.

Was Lisa uns aber mit auf den Weg geben möchte?

  • „Wirf deinen Perfektionismus über Bord.“

Wenn du schon ein Produkt hast, starte einfach schon und optimiere erst auf dem Weg. Kümmere dich erst um ein Problem, wenn es auftaucht. Geh schon raus mit deinem Produkt oder Dienstleistung, wenn du bei 80 % bist, d.h. wenn du 80 % deines absoluten Traumproduktes schon fertig hast.

  • „Verfange dich nicht in Kleinigkeiten.“

Lisa hat sich früher oft in Details verfangen. Zum Beispiel darüber, wie sie ihre Posts bei Instagram gestalten soll. „Im Endeffekt interessierte es aber niemanden.“ Überlege deswegen, was ist wirklich relevant für dein Business? Wenn du noch am Anfang stehst: Statt dir ein Ringlicht zu kaufen, wäre es vielleicht sinnvoller, dass du erstmal übst, vor der Kamera zu sprechen. Falls du deine Website zum hundertsten Mal verfeinern willst, vielleicht wäre es sinnvoller, Kunden anzusprechen.

  • „Was ist dein USP? Bzw. dein Alleinstellungsmerkmal?“

In Lisas Agentur, die physische Produkte auflistet, sieht sie es sehr häufig: Produktideen werden eingereicht, die es schon viele weitere Male bereits gibt. Deswegen frage dich: Gibt es dein Produkt bereits? Gibt dein Produkt einen Mehrwert für den Kunden? Was ist das besondere an DEINEM Produkt?

Fazit

In diesen Geschichten steckt so viel wertvoller Input und großartige Learnings:

  • Vertraue dir. Folge deiner Leidenschaft.

Ob es nun die Finanzen-Leidenschaft von Anna ist, die Liebe zum Texten bei Lars oder Lisas Leidenschaft  für eine bessere, nachhaltige Welt: Dinge, die du gerne tust, sind ein immenser Motor, um in die Umsetzung zu kommen. Man nennt dies auch intrinsische Motivation („von innen kommend“). Statt den Fokus darauf zu haben, womit du möglichst viel Geld verdienen könntest, höre besser in dich hinein und frag dich, mit welchem Thema du dich bereits gerne auseinandersetzt. Bei welchen Tätigkeiten vergisst du die Zeit? Welche Themen wecken eine unbändige Neugier in dir? Es muss nicht das spannendste Thema der Welt sein, aber zumindest etwas, was du gerne oder sehr gerne magst.

  • Mach dich unabhängig von deinem Umfeld, es sei denn, sie supporten dich.

Was wäre passiert, wenn Lisa auf ihre Umgebung und Familie gehört hätte? Wenn sie getan hätte, was Tante Helga gesagt hat? Wenn sie, anstatt an ihrem damals gefühlt wahnwitzigen Traum zu glauben, sich der Angst hingegeben hätte? Angst ist im Grunde genommen ein zu hinterfragendes Gefühl: Vor dem Säbelzahntiger brauchen wir lange schon keine Angst mehr zu haben. Und trotzdem glauben wir manchmal, er stände höchstpersönlich hinter der Kündigung meines Jobs. Hinterfrage sie also! Nimm sie wahr. Gib ihr Raum, und dann lass sie los und folge dem, was dich im Herzen antreibt. So wie Lisa, die ihrem Herzen und ihrer Vision gefolgt ist.

  • Sei gut zu dir, bleibe aber fokussiert.

Niemand muss sich abhetzen oder massiv unter Druck setzen, wenn er sich ein Business aufbauen und damit zukünftig Geld verdienen möchte. Anna hat sich ihre Firma über einen Zeitraum von 1, 2 Jahren „bequem“ 1,5 Tage die Woche neben dem Hauptjob aufgebaut. Auch Lars hat sich Zeit gelassen, bevor er das Angestellten-Sein komplett aufgegeben hat. (Und das war sogar nicht mal zu 100 % freiwillig, die Pandemie hat nachgeholfen und seinen Wunsch bestärkt 🙂 )

Und sicher hätte Lisa kein Unternehmen aufbauen können, wenn sie während ihrer Reisen um den ganzen Globus nur Wellness und Abenteuerlust betrieben hätte. Es geht immer um die Balance. Schau, was für dich möglich ist. Arbeite an deinen Aufgaben. Fordere dich regelmäßig heraus. Und lass auch mal los, um wieder mit frischem Wind an deinem Unternehmen zu arbeiten.

Durch Geschichten lernen wir die Welt kennen, schon als Kinder.

Mögen diese Geschichten viele weitere Menschen motivieren und in ihrem unternehmerischen und persönlichen Werden bestärken! In dem Sinne:

Träume groß und traue deiner eigenen inneren Führung!

Autor

  • Jenny ist Musikerin, entdeckt aus ihrem Headquartier in Leipzig die Welt und sorgt neben gutem Marketing für gute Stimmung im Citizen Circle Team.