In Folge 051 des ILM Podcasts spricht Tim mit Dr. Jenny Meyer über die Herangehensweise bei der Erstellung eines Videokurses auf der Plattform Udemy. Macht es Sinn, zunächst ein Produkt zu erstellen und sich dann eine Followerschaft aufzubauen? Wie sind Preismodell und Qualitätsansprüche seitens Udemy aufgestellt? Das erfährst du in der heutigen Folge.

Vor einigen Jahren erlangten sogenannte Moocs (Massive open online courses) Bekanntheit. Das waren meist von Universitäten initiierte Kurse auf Videobasis, welche es Studenten erleichtern sollten, neue Inhalte zeitlich und örtlich flexibel aufzunehmen.

Mittlerweile gibt es zahlreiche private Plattformen im Netz, die – abgekoppelt von universitären Lehrangeboten – Videokurse zu unterschiedlichsten Themen zur Verfügung stellen. Die Inhalte und das Material hierzu werden von Dozenten erstellt. Und nahezu Jeder, der eine bestimmte Nische als sein Spezialgebiet ernennt, kann ein Dozent werden.

Die Vergütung der Dozenten erfolgt durch „Studiengebühren“, welche nichts anderes sind, als pro Videokurs festgelegte Preise. Vom Erlös der Verkäufe erhält der Dozent einen prozentualen Anteil, der umso höher ausfällt, je mehr Teilnehmer seine Kurse über die Dozenten eigene Reichweite und – eigenes Marketing erreichen.

Wer zuvor noch keine Leserschaft, keine Audienz hatte, und mit einem ersten Kurs auf Udemy startet, kann auf Udemys hausinterne Vermarktung setzen. Der Wehrmutstropfen hierbei ist jedoch, dass die Preisfestlegung für den erstellten Kurs seitens Udemy erfolgt und eine oft sehr magere Vergütungen als Ergebnis hat. Dozenten stehen mit dem System vor einer Alles oder Nichts Frage: entweder alle Kurse zu geringen Preisen anbieten und von der Vermarktung Udemys profitieren, oder eigene Preise festlegen und die Bekanntmachung selbst in die Hand nehmen.

Mit folgendem Trick lässt sich diese Entscheidung umgehen, er erlaubt eine Mischform aus Vermarktung seitens Udemy und eigens festgelegten Preisen: http://www.trainerbibel.de/der-zwillingstrick-oder-wie-sie-udemys-marketing-programm-legal-nutzen-und-trotzdem-festpreise-garantieren/

Was ist bei der Kurserstellung zu beachten?

Bei nichttechnischen Kursen, muss in mindestens 20% der Videos der Dozent im Bild sein. Technische Themen wie Software- und Programmierkurse dürfen aus Screencast Aufnahmen bestehen.

Neben der Bild- und Tonqualität, scheint Udemy noch einige weitere Fallstricke für den ambitionierten Einsteiger zu bieten. Bei konkreten Fragen kannst du dich gerne direkt an Jenny wenden: http://fit4consulting.de/

Ihren Kurs auf Udemy findest du hier: https://www.udemy.com/meetings-perfekt-vorbereiten-fur-unternehmensberater/

Lebe nach deinen eigenen Regeln!

Tom Neubert
Über den Autor

Tom Neubert

Tom ist Projektleiter beim Tuscheteam und Content Manager bei Earthcity. Abseits des Bildschirmes erfreut er sich an Kniebeugen und Penang Curry.

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