In Folge 049 des ILM-Podcasts spricht Tim mit Vera Ruttkowski über das Thema virtuelle Assistenz. Vera startete vor über einem Jahr als VA, mittlerweile ist sie in Asien unterwegs, kann dank sehr guter Auftragslage ihre Kunden nach eigenen Interessen auswählen und berät Unternehmer, wie sie am besten mit VAs zusammen arbeiten. Wie du als Unternehmer schneller wachsen kannst, erfährst du in dieser Folge.

Viele Unternehmer wollen wachsen – doch trauen sich nicht, Aufgaben auszulagern. Zu hoch die Gefahr, die eigene Handschrift könnte verwischen, Betriebsgeheimnisse verbreitet, oder gar Kunden abgeworben werden? Hier bin ich ganz mit Tim d’accord: So früh wie möglich Anfangen, den Kontakt zu fähigen Leuten herzustellen. Auch wenn es bei kleinen Umsätzen lächerlich erscheinen mag, ist es doch für beide Seiten ein lohnenswerter Schritt, erste Aufgaben gemeinsam anzugehen. So können die Prozesse ausgearbeitet, getestet und bei Bedarf angepasst werden. Steigende Auftragslast wird am besten durch ein bereits gelegtes Fundament abgefangen – und nicht durch händeringendes Hilferufen wenn es zu spät ist und man vor lauter Arbeit kaum noch Land sieht.

Bei der Weitergabe von sensiblen Daten, Befähigung zu wichtigen Handlungen oder ähnlich Bauchschmerz erregendem: Unsere Intuition ist meist ein verlässliches Werkzeug, wenn es um die Beurteilung der Vertauenswürdigkeit von Mitarbeitern geht. Und sollte man einmal gänzlich falsch liegen: die Welt dreht sich weiter, und man ist wieder ein wenig schlauer. Kein Grund zur Übervorsichtigkeit.

Dann gibt es noch die alteingesessenen Unternehmen, konservativ und vorsichtig, bei allem was das Arbeiten 4.0 ermöglicht. Hier gibt es sicher auch Branchenbedingte Unterschiede, bei der Bereitschaft, Prozesse auszulagern. Als Freelancer hat man es jedoch meist nicht leicht, am Tisch mit vier Krawattenträgern zu sitzen, und diese von Screensharing, Dropbox, Skypecalls und örtlicher Abwesenheit zu überzeugen. Ich spreche da aus Erfahrung. Meist hilft hier eher Einsicht statt Konfrontation – vielleicht werden in einigen Jahren auch die Urgesteine der Wirtschaft die neuen Möglichkeiten erkennen.

Bis dahin macht es mehr Sinn, mit Start-Ups, modernen Unternehmen oder Gleichgesinnten zusammenzuarbeiten – hier stimmt zumindest schon mal eine Wellenlänge. Den Rest bringt das Finetuning.

Willst du selbst als VA arbeiten?

Viele Menschen wollen sich selbstständig machen – doch finden keinen Einstieg. Business-Ideen validieren, Konzepte ausarbeiten, die Weltherrschaft an sich reißen, das kostet alles Zeit und braucht eine Portion Erfahrung. Der Einstieg als Freelancer hingegen scheint schneller und unkomplizierter. Hierbei können wir grob zwei Wege unterscheiden: Du hast eine Expertise die als Dienstleistung 1:1 an Kunden angeboten werden kann. Oder du kommst ursprünglich aus einem Bereich, der vielleicht etwas abseits gefragter Dienstleistungen oder abseits des Computers liegt.

Gerade in letzterem Fall bietet sich der Start mit Assistenztätigkeiten an. Mit Begeisterung und Initiative lassen sich grundlegende Tools und Programme erlernen, die dann das Sprungbrett zu spezifischeren Tätigkeiten bilden. Nicht selten werden nach Einweisung, ersten Learnings und Erfolgen versteckte Fähigkeiten ans Licht gebracht.

Falls das für dich interessant klingt, kannst du dich gerne direkt an Vera wenden oder auf www.fernarbeit.net vorbeischauen.

Bedenke: Es gibt unzählige Börsenplätze im Netz, auf denen Freelancer und VAs gesucht werden. Wenn du für englischsprachige Auftraggeber aktiv wirst, besteht immer die Gefahr, dich dem Preiswettbewerb mit Freelancern aus aller Welt auszusetzten – bei dem geringen Lohniveau der meisten Wettbewerber, kannst du dort nicht viel reißen. Du kannst jedoch deine „Expertise“ der deutschen Muttersprache gezielt einsetzen, und nur für deutschsprachige Unternehmen aktiv werden.

Du willst Vera und Tim auf der DNX in Berlin hören und kennenlernen? Mit dem Code EARTHCITY-DNX erhältst du 20€ Rabatt beim Ticketkauf.

Abschließend noch eine Vorstellung 10 gängiger Projektmanagementtools – Vera´s Favorit Trello ist auch dabei.

Hier findest du Tims Buch Freelancing skalieren für ortsunabhängige Unternehmer und digitale Nomaden.

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Lebe nach deinen eigenen Regeln!

Tom Neubert
Über den Autor

Tom Neubert

Tom ist Projektleiter beim Tuscheteam und Content Manager bei Earthcity. Abseits des Bildschirmes erfreut er sich an Kniebeugen und Penang Curry.

2 Antworten zu “I love Mondays 049: Mit virtueller Assistenz dein Business skalieren”

  1. Hey Tim, Vera, Martin und Tom, 😀

    virtuelle Assistenten sind mir zum ersten mal in der „4 Stunden Woche“ begegnet. Ich finde das System sehr spannend! Es öffnet einfach viel mehr Möglichkeiten einen freieren Lebensstil zu führen.

    Google Translator Artikel.. yay! 😀

    Podcasts sind ja auch schon ein bisschen wie das Lesen auslagern. 🙂 Ich mag das sehr, weil ich so neben dem „Artikel“ (Podcast) auch zB. die Küche aufräumen kann, was ich grade getan habe.

    War auf jeden Fall mal wieder sehr humorvoll und interessant! 🙂 Danke.

    Liebe Grüße,
    Ronja

  2. Hey,

    richtig cooles Interview. Interessant wie viele Möglichkeiten es gibt ortsunabhängig zu arbeiten. Kannte die Möglichkeit als VA noch gar nicht. Klingt aber spannend.

    Auch vielen Dank für den Link zu fernarbeit.net.

    LG Lydia 🙂

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