In der heutigen ILM-Folge spricht Tim mit Lars Wrobbel über eine noch relativ unbekannte Möglichkeit sich ein passives Einkommen aufzubauen. Durch die Vergabe von Krediten an Privatleute mit hohen Zinsen und teilweise automatisierter Diversifikation seiner Anlagen, ergeben sich neue Perspektiven auf das Thema „Sein Geld für sich arbeiten zu lassen“.

Seitdem 2005 die erste Plattform ans Netz ging, auf der nicht mehr Banken und Privatmenschen, sondern nur noch letztere bei der Kreditvergabe gegenüberstehen, hat sich einiges getan. Mittlerweile gibt es an die 70 Portale, auf denen Peer-to-Peer Kredite vergeben und erhalten werden können.

Lars setzt sich mit dem Thema seit 2 Jahren auseinander und hat mittlerweile ein Buch veröffentlicht, in denen er die Tücken und Taktiken beim Investieren in P2P-Kredite aufzeigt. Auf seinem Blog www.passives-einkommen-mit-p2p.de zieht er darüber hinaus die Verbindung zwischen P2P Investment und dem Aufbau eines Passiven Einkommens. Denn bei Renditen von 10-20 Prozent werfen auch schon kleinere Anlagesummen einiges ab.

Wie bei jeder Anlageform ist man auch und gerade bei P2P-Krediten nicht vor Verlusten geschützt. Viele Portale arbeiten zwar mit nachgeschalteten Inkassoprozessen, ein Restrisiko bleibt jedoch. Neu auf dem Feld sind nun zwei baltische Anbieter, die eine vollkommende Absicherung der eigenen Anlage bieten. Hierunter leidet natürlich die Marge und auch ein wenig der Reiz. Denn die höchsten Gewinne können in der Regel auch immer dort erzielt werden, wo das höchste Risiko herrscht. Eine Streuung, das Setzen auf mehrere Standbeine, hilft jedoch nicht nur bei Tische die Balance zu wahren.

Nun sind Kredite und die damit verbundenen Verpflichtungen natürlich keine leichte Kost. Ganze Nationen kauen noch heute an diesen Brocken und bekommen daher schlecht Luft. Wie immer kommt es jedoch auf den Einsatz des Werkzeuges an, welches Ergebnis erzielt wird. Wird in Businesses, Start-Ups, Projekte und Entwicklung investiert, ist die Wahrscheinlichkeit groß, keinen faden Beigeschmack zu hinterlassen. Geht es hingegen um Kosumgüter und die damit gemachten Schulden, stellt sich bei unternehmerisch denkenden Menschen schnell Brechreiz ein.

Von der anderen Seite betrachtet, ergeben sich durch P2P-Kredite natürlich neue Möglichkeiten um an Kapital für die Umsetzung seiner Ideen und geschäftlichen Konzepte zu gelangen. Fern ab von vorgefertigten Formularen und sich wie Kaugummi ziehenden Gesprächen mit dem Bankangestellten, kann das eigene Projekt kurz und knackig auf einem der vielen Portale vorgestellt werden und um Anleger geworben werden.

Für mehr Info´s rund ums Thema sei euch noch einmal Lars´ Blog empfohlen: www.passives-einkommen-mit-p2p.de

Schnelleinsteiger können hier erste Eindrücke sammeln: www.auxmoney.de

Lebe nach deinen eigenen Regeln!

Tom Neubert
Über den Autor

Tom Neubert

Tom ist Projektleiter beim Tuscheteam und Content Manager bei Earthcity. Abseits des Bildschirmes erfreut er sich an Kniebeugen und Penang Curry.

2 Antworten zu “I love Mondays 054: Passives Einkommen durch Peer-to-Peer Kreditvergabe”

Hinterlasse eine Antwort