Selbstmotivation ist für einige ein schwieriges Thema, für andere eine Leichtigkeit, die wie von allein läuft. Wenn du zur ersten Personengruppe gehörst und in die zweite wechseln möchtest, dann lese aufmerksam diesen Artikel.

Er zeigt dir den Weg, wie du dich und dein Leben verändern kannst.

  • zuerst mit Disziplin,
  • dann mit Freude und Leichtigkeit,
  • dann absolut automatisiert.

Für diejenigen, die es lieben, mit einer Definition in ein Thema einzusteigen, aus Wikipedia kopiert: “Als Selbstmotivation wird die Fähigkeit eines Menschen bezeichnet, aus eigenem Antrieb und ohne unmittelbare Ermutigung oder Zwang durch andere Personen eine Anstrengung zu beginnen und sorgfältig und konsequent durchzuführen, bis das gesetzte Ziel erreicht ist.”

Wenn du aufrichtig an der Verbesserung von Selbstmotivation und Selbstdisziplin interessiert bist, verlassen wir den akademischen Bereich. In der Umsetzung wird das Spiel gewonnen!

Das heißt, wir übergehen gleichzeitig zwei Fragen, die sich Menschen immer wieder stellen:

  • Warum können sich die einen selbst motivieren und die anderen nicht?
  • Warum fällt es einigen so schwer?

Warum übergehen wir die häufig gestellten Fragen zur Selbstmotivation?

Weil sie nichts mit dir zu tun haben und wunderbar Ausreden vorbereiten. Ganz nach dem Motto: Ach ja, ich bin auch so. Jetzt weiß ich, weswegen es bei mir nicht klappt.

Einverstanden?

Basics für deine Selbstmotivation

Damit du überhaupt die Voraussetzungen hast, dich für einen langen Zeitraum oder sogar dauerhaft – zu Höchstleistungen – selbst zu motivieren, bedarf es ein paar richtig guter Lebenseinstellungen. Die meisten sind leicht durch einfaches Weglassen erledigt:

  • Rauchen von Zigaretten und anderem Zeugs,
  • Trinken von alkoholischen Getränken (außer in homöopathischer Dosierung),
  • Trinken von Kaffee oder anderen Aufputschmitteln (außer in homöopathischer Dosierung),
  • Junk-Food essen (außer in Notfällen),
  • Die Nacht zum Tag machen (Arbeit und Partys zur üblichen Schlafzeit),
  • Konsumieren von Horrorfilmen, Shooting-Games und Mainstream-Nachrichten,
  • Tratschen und Lästern sowie allgemein schlecht über andere Menschen reden und denken.

Wenn du dir besonders erfolgreiche Leute anschaust, wirst du bei ihnen keine oder nur wenige der aufgeführten Punkte finden. Zumindest, wenn du dir Leute anschaust, die schon seit 10 oder 20 Jahren sehr erfolgreich sind.

Kurzfristig, und da ist unser Körper recht genial, können wir ein paar Jahre mit den oben genannten Dingen Erfolge feiern. Anschließend ist es aber vorbei – entweder mit dem Erfolg oder gleich mit dem Leben.

Mittlerweile ist der „Club 27“ recht bekannt geworden. Amy Winehouse und Jimi Hendrix sind nur einige Vertreter der Gemeinsamkeit: Großer Erfolg auf Kosten der Gesundheit und im Alter von 27 tot.

Okay, in der obigen Aufzählung ging es darum, Dinge wegzulassen: Körper und Geist von den Dingen zu befreien, die uns langfristig schaden. Jetzt haben wir Platz, den wir mit Dingen auffüllen, die sehr förderlich für unsere Selbstmotivation sind:

  • Klares, stilles Wasser trinken,
  • Gesunde, möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel essen,
  • Regelmäßige Bewegung, am besten in der freien Natur bei Tageslicht,
  • Gelegentlich positive Bücher lesen oder Audios hören (z. B. Biografien von sehr erfolgreichen Leuten).

Mit Weglassen von mindestens fünf der ersten sieben Punkte und dem Hinzufügen von drei der vier positiven hast du die Basis für eine Selbstmotivation, die dich zu deinen Zielen bringt, geschaffen.

Wie lange dauert die Umstellung?

Monate? Tage? Mal ehrlich: Du brauchst dazu kein zusätzliches Knowhow aufbauen, kein Buch lesen. Es ist nur eine Entscheidung! Treffe sie und halte dich daran. Wenn du das tust, hast du auch kein Problem mehr mit Selbstmotivation, weil dein Fundament stark genug ist.

Ziele – die verbreitetste Methode der Selbstmotivation

Über Ziele, die natürlich so lohnenswert sein müssen, dass man Entbehrungen in Kauf nimmt, motivieren sich die meisten Menschen. Das ist richtig und erfolgreich.

Von kurzfristigen Belohnungen wie: „Wenn ich 10 Telefonanrufe gemacht habe, dann gönne ich mir XY“, rate ich aber ab. Sie haben das Potenzial, dass man mit ihnen den Fokus verliert. Stattdessen rate ich meinen Leuten: Schaffe dir Ziele, die so groß sind, dass wenn sich Probleme in den Weg stellen, diese dir nicht die Sicht auf dein Ziel versperren.

Ich persönlich benötige keine Unterteilungen vom großen Ziel. Was habe ich in den letzten Jahren alles an Leuten kennengelernt, die eine Wissenschaft daraus gemacht haben, wie man Ziele unterteilt in Monate, Wochen und letztendlich, was man pro Stunde tun muss. Wow, die haben damit Zeit und Energie vertrödelt.

Das hat nichts mit Selbstmotivation zu tun.

Aber es verkauft sich recht gut in Büchern und Seminaren und deswegen brauchst du dich nicht wundern, dass diese auf dem Markt sind und du vielleicht schon dafür Geld ausgegeben hast. Wenn du damit arbeiten möchtest, dann kannst du das gerne machen und einigen hilft das sogar.

Doch statt Energie in ständige Unterteilungen und Dokumentationen dessen zu stecken, setze ich lieber den Fokus auf das eigentliche Ziel. Mein Unterbewusstsein (wenn es nicht durch die sieben schädlichen Punkte abgelenkt ist und im besten Fall durch die vier förderlichen versorgt ist) weiß, was sinnvoll zu tun ist.

Damit das Unterbewusstsein das weiß, muss ich es – mit meinem Bewusstsein – programmieren. Das ist einfach.

Unterbewusstsein programmieren

Ich schaffe mir ein möglichst schönes großes Bild von meinem Ziel. Dazu hat sich das Basteln einer Collage bewährt. Man fügt mehrere Bilder, so wie das Leben sein soll, zusammen zu einem großen Bild. Dann hängt man dieses dort auf, wo man oft vorbeikommt. Das kann beispielsweise das Badezimmer sein oder die Wand gegenüber dem Bett. So nimmst du dein Ziel stets beim Aufwachen und Einschlafen wahr. Das sind sehr wichtige Momente für dein Unterbewusstsein.

Die Nomaden unter uns können den Bildschirmhintergrund oder die Rückseite des Handys dazu nutzen.

Am besten formuliere ich mir mein Ziel als Spruch, den ich mehrmals am Tag beinahe wie eine Affirmation aufsage. Bei der Formulierung ist unbedingt auf die drei „P“ zu achten:

  • Persönlich
  • Positiv
  • Präsens

Beispiel: Ich, Gregor Janecke, bin ein erfolgreicher Online-Unternehmer mit einem monatlichen Netto-Einkommen von 10.000 Euro oder mehr.

Das kannst du natürlich noch etwas ausschmücken. Achte aber immer auf die drei P. Das bedeutet, du machst diese Affirmation nur für dich, sagst nur wie es sein soll (positiv) und tust so, als ob es schon eingetroffen ist (Präsens).

Zudem macht es Sinn, dass das Ziel messbar ist. Hast du das erreicht, stockst du auf.

Fördert ein öffentliches Committment die Selbstmotivation?

Gelegentlich wird der Rat gegeben, dass man sich bei Freunden und Bekannten committet, um eine höhere Verbindlichkeit zu schaffen. Ganz nach dem Motto, wenn ich allen erzählt habe, dass ich das und das machen möchte, dann gebe ich Vollgas – wie stehe ich denn sonst da?

Diese Idee wurde zu unreflektiert aus den USA übernommen.

Die dortige Gesellschaft tickt ganz anders. Wenn du da drüben so etwas machst, bekommst du einen Daumen nach oben und die Leute freuen sich für dich. In unserer Gesellschaft ist das Gegenteil verbreitet.

Das heißt, du läufst Gefahr, die gegenteilige Wirkung zu erzielen. Deswegen empfehle ich solch ein Commitment nur bei den paar Leuten zu machen, die ebenfalls aufsteigen wollen. Dann könnt ihr euch gegenseitig anfeuern.

Hast du niemanden in deinem Umfeld, der so ist wie du, behalte das Commitment für dich und arbeite daran, dein Umfeld zu ändern… bis du in einem Umfeld bist, wo das passt!

Gehe an Orte, wo du mal leben möchtest, oder zu Menschen, wie du mal sein möchtest. Diese Eindrücke, die du dort aufnimmst, gehen direkt in dein Unterbewusstsein und sorgen dafür, dass dein Unterbewusstsein die Selbstmotivation übernimmt (ja, wenn es nicht von den 7 schlechten Punkten oben abgelenkt wird). Konkret heißt das beispielsweise: Gehe in die besseren Wohnviertel oder wenn es bei dir der Strand von Thailand ist, dann fliege eben dort mindestens zwei Mal im Jahr hin!

Gehe an Orte, wo sich Leute aufhalten, die das, was du vorhast, schon geschafft haben. Das können Seminare, aber auch spezielle Cafés sein.

Sei kreativ. Sei hungrig. Nehme immer wieder deine Collage zur Hand. Sage deine Affirmation auf und vor allem halte dich an die Basis: Bis zu 7 Punkte weglassen, bis zu 4 Punkte hinzufügen.

Kleiner persönlicher Geheimtipp

Wenn ich morgens ins Badezimmer gehe, läuft bei mir auf dem iPad der Klassiker von James Brown „I feel good“ – tue das mindestens eine Woche lang. Du fühlst dich gleich um ein Vielfaches besser und das Thema Selbstmotivation strömt von ganz allein durch deine Adern!

In unserer Artikelreihe „Selbstzweifel besiegen“ erzählen unsere Mitglieder aus ihrer Perspektive, wie mit Selbstzweifeln umgehen und welche Strategien ihnen besonders gut dabei helfen, Selbstzweifel positiv zu nutzen

Bisherige Artikel:

Lebe nach deinen eigenen Regeln!

Gregor Janecke
Über den Autor

Gregor Janecke

Gregor Janecke ist Familienmensch und nebenberuflicher Unternehmer. Er hat sieben Jahre gebraucht, um finanziell unabhängig zu werden und nun bringt er anderen bei, das ebenso in sieben Jahren zu erreichen auf www.aufsteiger-training.de. Gregor ist seit 2017 im Citizen Circle.

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