Du fühlst Dich gefangen in Deinem Job? Immer mehr Menschen haben keine Lust mehr auf das klassische Arbeitsleben, das fast nur aus Routinen besteht und wenige Überraschungen bietet. Sie wünschen sich stattdessen eine Möglichkeit, ihr Einkommen ortsunabhängig mit Jobs oder Selbstständigkeit zu erzielen und sich selbst verwirklichen zu können als Digitale Nomaden. Dazu gehört, von überall auf der Welt arbeiten zu können in Jobs, die man mag und das zu tun, was einen erfüllt.

Von überall in der Welt arbeiten nach eigenen Regeln

Das Leben ist schliesslich zu kurz, um sich laufend zu etwas zu quälen, dass einem „lediglich“ ein Einkommen beschert. Das ist eine Tatsache, der keiner widersprechen kann. Es muss also auch anders gehen. Vor allem ältere Menschen wissen das. Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. So ist es auch mit unserem Leben. Es ist also nur logisch, dass man das beste daraus machen sollte.

Trotzdem quälen sich viele Menschen tagtäglich und quetschen sich in ein Leben, dass ihnen nicht entspricht. Wenn Dich am Sonntag schon die Panik überkommt, weil Du an Montag denkst, dann bist du zweifelsohne einer von ihnen. Falls Du auch zu diesen Menschen gehörst, dann lies weiter, denn dieser Artikel ist genau für Dich bestimmt! Vielleicht hat Dir bisher noch niemand klar gemacht, dass das alles nicht so bleiben muss. Du kannst es ändern, und das ist gar nicht so schwer, wie es scheint.

Komfortzone = Bewegungslosigkeit

Im Grunde musst Du nur hinaus aus Deiner Komfortzone. Hinein in diesen dunklen, so gefährlich wirkenden Bereich, der jenseits dieser Zone liegt. Bei diesem Schritt ins Dunkle will ich Dir im Folgenden einen kleinen Schubser geben. Mal sehen, ob es funktioniert.

Ich selbst habe im Januar 2012 meinen gut bezahlten Bürojob gekündigt, um fortan mehr Freiheiten zu haben, reisen und von überall auf der Welt arbeiten zu können. Zwar arbeite ich hin und wieder auch ortsgebunden, tue dies aber nur, wenn mir der Job maximale Freiheiten und Flexibilität bietet. Ich bin selbstständig und mehrere Monate im Jahr in der Welt unterwegs. Dabei betreibe ich diverse Projekte, die ich mit Leidenschaft verfolge und die mir ein Einkommen sichern.

Neben diversen Online-Projekten und Blogs, die ich betreibe und die zu meinem Einkommen beitragen, arbeite ich immer wieder auch projektbezogen als Architekt, Dozent sowie im Projektmanagement. Alles potenziell ortsunabhängige Jobs, die auf den ersten Blick wenig Ortsunabhängigkeit bieten. Erstaunlicherweise funktioniert dies aber trotzdem sehr gut und ich kann 2-3 Monate im Jahr reisen und unterwegs von überall auf der Welt arbeiten. Die restliche Zeit, in der ich dann doch ortsgebunden bin, habe ich zumindest die Freiheit, mein Büro jederzeit ins nächste Café zu verlegen. Auch das ist eine große Freiheit. Für mich ist dieses Modell ideal. Digitale Nomaden arbeiten einfach von wo auch immer sie wollen.

Was ist das ideale Lebensmodell für Dich?

Hast Du einen Job oder eine Ausbildung, die du auch selbstständig ausüben und von überall auf der Welt arbeiten könntest? Wenn nicht, dann ist das auch nicht schlimm. Hauptsache Du hast die eine oder andere Leidenschaft und etwas Mut. Daraus lässt sich dann schon etwas machen. Die Möglichkeiten, zumindest teilweise ortsunabhängig zu arbeiten sind groß. Wer seine Arbeit komplett ins Internet verlagern kann, der hat sogar große Chancen, vollständige Freiheit zu erreichen. Es gibt viele Geschäfts- und Lebensmodelle und sicherlich ist auch eines für Dich dabei.

Im Folgenden nun 7 Tipps, die Dich in die richtige Richtung schubsen sollen. Der Rest liegt dann an Dir!

Tipp 1: Ändere Deine Einstellung

Alles beginnt mit deiner Einstellung und deinen Gewohnheiten. Es ist unwichtig, wann oder wo Du mit deinen Plänen loslegst, dich von deinem Bürojob als Angestellter zu befreien. Wenn Du es ernst meinst, dann startest Du nämlich jetzt und hier. Dein ortsunabhängiges Business und deine Freiheit werden nur dann Realität, wenn Du jeden (absolut jeden!!) Tag auch entsprechend handelst. Es wird eventuell eine Weile dauern, bis einer deiner Pfeile ins Schwarze trifft. Du musst aber anfangen, Pfeile zu werfen. Sonst wird auch nie einer beispielsweise einen Job treffen, mit dem man von überall auf der Welt arbeiten könnte. Heute ist der Tag!

Tipp 2: Höre damit auf, unnötig Geld auszugeben

Wenn Du grösstmögliche Freiheit als Digitaler Nomade erreichen willst, dann musst Du selbstständig werden und dein eigenes Business betreiben. Das erste, was man als Selbstständiger lernen muss, ist mit Geld umzugehen. Die wichtigste Grundregel eines erfolgreichen Unternehmers ist: Verdiene deutlich mehr Geld, als Du ausgibst. Fang also heute damit an und höre auf, Geld auszugeben. Kaufe keine Klamotten mehr, die Du nicht brauchst. Deko-Artikel für deine Wohnung: Wer zum Teufel braucht so etwas? Ein viertes paar Schuhe: Unnötig. Einen teuren Cocktail trinken, wenn Dir eigentlich auch ein Bier schmecken würde. Warum?…

Diese Liste kann man bis ins Unendliche fortführen. Natürlich sollst Du auch weiterhin Geld für Dinge ausgeben können, die Dir Spass machen. Aber absolut Jeder kann irgendwo Geld sparen. Die meisten Menschen geben häufig genug an irgendeiner Stelle völlig unnötig Geld aus.

Vor allem solltest Du aufhören, Dich zu verschulden und vorhandene Schulden schnellstmöglich abbauen. Schreibe auf, wieviel Geld du pro Monat zum Leben brauchst. Beachte dabei, dass Du auch Steuern zahlen musst. Dann überlege Dir, wie viel Euro du pro Tag verdienen musst, um diese Summe zu erreichen. Herzlichen Glückwunsch: Nun hast du ein Tagesziel. Alles, was Du Dir an weiteren Business-Schritten überlegst, ist nun auf diese Tagessumme fokussiert. (Bei den meisten Menschen wird diese Summe irgendwo so grob zwischen 50-100 Euro liegen. Nicht unerreichbar, oder?)

Tipp 3: Mensch, ärgere Dich nicht (Das Leben ist ein Spiel)

„Das ganze Leben ist ein Spiel.“ Mit diesem Satz trifft man oft auf viel Unverständnis. Es geht schliesslich vielen Menschen auf der Welt viel zu schlecht, um das Leben als ein Spiel zu verstehen. Okay, das stimmt natürlich. So ist dieser Satz aber auch nicht gemeint. Ich möchte damit nur zum Ausdruck bringen, dass viele Menschen in ihren Ängsten gefangen sind und das Leben zu ernst nehmen. Wer die Erfahrung teilt, sich schon einmal von einem nahestehenden Menschen für immer verabschieden zu müssen, der jünger als man selbst ist, der begreift spätestens nach so einem furchtbaren Erlebnis, dass Zeit kostbarer ist als Geld. Beides ist notwendig, aber man sollte niemals die gesamte Lebenszeit in Geld eintauschen, so wie es viele Menschen in gutbezahlten Positionen tun (ausgenommen Menschen, die darin Ihre Erfüllung finden).

Das Leben als ein Spiel begreifen, bedeutet nicht, in den Tag hinein zu leben und Deine Zeit zu vertrödeln. Es bedeutet auch nicht, Dinge nicht ernst zu nehmen, wenn die Umstände es erfordern. Es bedeutet aber, Risiken einzugehen und mehr zu wagen. Du musst es auch ertragen können, einmal zu scheitern. Zwei Schritte vorwärts und einer zurück. Das ist besser als Stillstand. Deine Altersvorsorge hält Dich davon ab, deinen Job aufzugeben? Wenn das so ist, läuft etwas gründlich verkehrt! Tok Tok. Sicherheit ist toll, das hier und jetzt ist wichtiger.

Tipp 4: Kündige deinen Job

Hier rümpfen nun erst recht sicher viele die Nase. Warum den Job kündigen und mich in die Unsicherheit stürzen? Sollte ich nicht erstmal eine Alternative schaffen? Ja und Nein. Beides geht. Meine Meinung an dieser Stelle ist aber radikaler. Denn ich habe es selbst so gemacht. Dein Job ist dein allergrösstes Zeitinvestment in deinem Leben. Wenn Du noch keine grossen Einkünfte aus Unternehmungen hast, dann ist Zeit deine einzige Ressource, dein wertvollstes Gut. Ein Gut, dass du voll und ganz auf eine Karte setzen solltest.

Okay, falls Du in deinem Bürojob ein wenig Zeit abknipsen kannst, um Dich auf deine neuen Freiheiten vorzubereiten, dann kannst Du dich aus der Deckung heraus ein wenig vorbereiten. Vielleicht kannst Du sogar deinen Job nutzen, um weitere Schritte für deine Selbstständigkeit in Angriff zu nehmen (das wird dein Chef nicht gerne sehen). Das alles ändert aber nichts daran, dass Du kündigen musst, bevor Du voll durchstarten kannst. Eine andere Möglichkeit ist natürlich auch, zu freelancen oder erst einmal eine halbe Stelle zu behalten.

Hast du nicht genug Rücklagen, um einige Monate ohne Job zu überlegen? Dann beachte Punkt 1: „Höre damit auf, Geld auszugeben“ und bleibe noch solange im Job, bis du diese Rücklagen hast. Suche Dir eine kleinere Wohnung. Spare, wo Du nur kannst und nutze die Zeit zur Vorbereitung. Digitale Nomaden sind nicht zwangsläufig reich, sie setzen ihr Geld nur geschickter ein.

Tipp 5: Lerne, nein zu sagen

Menschen um uns herum versuchen ständig, Zeit von uns zu bekommen. Wieder einmal ein Zeichen dafür, wie wertvoll Zeit eigentlich ist. Merkst Du, wie viel Druck um Dich herum herrscht, wenn es um das Thema Zeit geht? Du musst Deine Zeit schützen und vorsichtig mit ihr umgehen. Es mag egoistisch klingen, aber schütze deine Zeit genau so, wie Du es mit deinem Geld tun würdest. Anders kommst Du nicht voran.

    Freunde wollen mit Dir shoppen gehen. Du brauchst aber eigentlich nichts. Sag Nein.

    Brunch am Sonntag morgen. Du weisst, dass es mindestens 6 Stunen dauern wird und der Tag gelaufen sein wird. Sag Nein.

    Du wirst von Bekannten auf eine Hochzeitsparty an der Cote d’Azur eingeladen? Es sind keine engen Freunde oder Verwandte. Du musst alles selbst bezahlen? Du hast ein schlechtes Gewissen abzusagen, es ist schliesslich ihr grosser Tag. Sie fragen Dich, ob Du kommen kannst. Sag Nein.

Du sollst natürlich nicht so weit gehen, dein gesamtes soziales Leben in den Boden zu stampfen. Aber wähle sorgfältig aus, wofür Du Zeit frei machst, und traue Dich häufiger Nein zu sagen. Wenn Du anders als die Masse leben willst, musst du anders als die Masse handeln. Easy as that.

Tipp 6: Denke nicht in Wochen oder Monaten. Denke in Jahren.

Jetzt deinen Job aufzugeben, um dich in ein unsicheres Abenteuer für Digitale Nomaden-Jobs zu stürzen, ist schwachsinnig, wenn Du es aus einer Monatsperspektive betrachtest. In 3 Monaten wirst Du weniger Geld und mehr Stress haben. Auch die erhoffte Freiheit mag eher noch weiter weg erscheinen, als zuvor. In dieser Zeit brauchst du vor allem eines: Motivation und Fokus auf das Ziel.

Betrachtest du deinen Plan aus einer Jahresperspektive und schaust 2 oder 3 Jahre in die Zukunft, dann kann das alles schon ganz anders aussehen. Du solltest Dich daher auf das grosse Ziel fokussieren. Wo willst Du in 3, 4 oder 5 Jahren stehen? Was musst Du dafür tun? Welche Durststrecken musst du dafür eventuell in Kauf nehmen? Du brauchst einen langen Atem. Wer in zu kurzen Zeitabschnitten denkst, der wird sein Ziel nicht erreichen. jedes Business (egal ob Online oder Offline), jede Selbstständigkeit braucht Zeit UND Durchhaltevermögen.

Tipp 7: Lerne, lerne lerne. Mache, mache, mache

Lese soviel Du kannst zu den Themen, die Dich weiterbringen. Verfolge Blogs, von Menschen, die dort stehen, wo du gerne hinkommen möchtest, weil sie z.B. schon erfolgreich Jobs haben, die ortunabhängig sind. Lese über die Software-Tools, die dich weiterbringen. Mache Dich selbst zum Experten in dem Bereich, der dich später ernähren soll. Es hat noch niemand zu viel über ein Thema gewusst. Zuviel Wissen geht gar nicht.

Was jedoch leider geht, ist sich im Wissenddurst zu verlieren und dabei zu vergessen, auch aktiv zu werden. Zwar sollst Du immer weiter lesen und Dich informieren, jedoch darfst Du nicht vergessen, dass es immer noch das allerwichtigste ist, Dein Wissen umzusetzen. Daher: Lernen, lernen, lernen. Vor allem aber: Machen, machen, machen! Wichtig ist auch, sich in diesem Prozess niemals von Aussenstehenden entmutigen lassen. Samstags auch hin und wieder mal nicht ausgehen, sondern zu Hause bleiben und an seinen Zielen arbeiten. Fokussieren. Du hast ein Ziel, arbeite daran!

Ob all dies für Dich letztendlich den Aufwand wert ist? Die Sicherheit aufgeben, sich in ein Abenteuer stürzen mit völlig unsicherem Ausgang? Nicht zu wissen, was in einen Jahr ist. Meine Antwort kennst Du, aber deine persönliche Antwort auf diese Frage weisst nur Du allein. Solltest Du Zweifel haben, dann überstürze es nicht. Am Ende musst Du es allein knallhart durchziehen. Im Grunde ganz einfach. Es lohnt sich!

Titelfoto: Rockstar / photopin 

Lebe nach deinen eigenen Regeln!

Tim Chimoy
Über den Autor

Tim Chimoy

Tim beschäftigt sich seit 2012 mit den Themen ortsunabhängiges Arbeiten und digitales Unternehmertum. Er verdient sein Geld als Architekt, Buchautor und Berater für Neues Arbeiten und digitale Transformation. Zudem ist er Gründer des Citizen Circle. Auch wenn Tim viel und gern unterwegs ist: Sein Zuhause ist zur Zeit die Stadt Chiang Mai im Norden Thailands.

23 Antworten zu “Von überall auf der Welt arbeiten: Digitale Nomaden machen es vor (7 ultimative Tipps)”

  1. Marius

    Ich mag deine Einstellung! Selber bin ich zwar noch in der Ausbildung, aber stecke schon in den Startlöchern und bin am lernen und machen! Produktivität heißt Bewegung und der Mensch will frei sein. Danke für die Ermutigung!
    Liebe Grüße und keep going!
    Marius

  2. Schöner Artikel und gute Tipps. Ich arbeite freiberuflich und habe mir bereits einige der erwähnten Freiheiten erobert. ABER ich habe auch eine Familie und Kinder und damit geht die Ortsunabhängigkeit leider flöten. Das wird leider in den meisten Beiträgen zum Thema nicht erwähnt – es gibt Menschen, die eine Familie haben oder haben möchten und dennoch unabhängig leben wollen. Früher bin ich viel um die Welt gereist, heute geht das nur noch in den Ferien, wenn alle anderen auch unterwegs sind.

    • Hi Peggy. Du hast völlig recht. Das Thema „Diginomaden und Kinder“ muss dringend einmal behandelt werden. Ich finde jedoch, dass Ortsunabhängigkeit auch bedeuten kann, dass Du bei deinen Kindern bist, während Du arbeitest. Auch eine tolle Sache. Ortsunabhängigkeit muss ja nicht zwangsläufig heißen, durch die Welt zu jetten 🙂

  3. Hi Tim,
    coolen DN Blog hast Du. Ich glaub auch dieser Trend ist insbesondere mit der nächsten Generation nicht mehr aufzuhalten. Und wie Du schon sagst ist Freiheit relativ. Zeit für Familie, Kinder zu haben kann es ja auch sein oder eben zu reisen wann man will. Muss ja nicht immer gleich nonstop sein.
    Oder mal in Flipflops zu arbeiten und zwischendrin ins Wasser zu springen 🙂
    Keep on traveling! Feli

  4. Na ja ist ganz ok, der Bericht, Punkt 2 und 5 sind ziemlich ähnlich. Sind aber die entscheidendsten in dem ganzen Bericht. Ich mache was du irgendwann einmal immer machen willst schon seit 12 Jahren. Bin dabei von Asien nach Südamerika gezogen. Reise allerdings nicht so viel. Mir gefällt es besser die Leute und das Land wirklich kennenzulernen. Das gelingt dir nur, wenn du längere Zeit an einem Ort bleibst. Alles andere ist oberflächlich. Allerdings ist das Bloggen über das Reisen nicht sehr lukrativ. Man muss schon etwas flexibler sein. Ich hab mir mal meine Gedanken gemacht wie viel Geld man so braucht, um in Südamerika über die Runden zu kommen.
    http://lateinamerika-reisemagazin.com/2012/10/19/mit-500-bis-1000-euro-in-sudamerika-leben-geht-das/
    Wenn du mal Zeit, Lust und Laune hast, dann komm in Uruguay vorbei. Dort wohne ich seit ein paar Jahren. Genauer gesagt hier http://www.youtube.com/watch?v=jpAxDKN39kU
    Dann diskutieren wir die Sache aus. Kein Witz, die Einladung gilt.
    Grüsse Martin

    • Danke für die Einladung 😉 Ich behalte das im Hinterkopf, wenn ich mal in der Nähe bin. Womit finanzierst du Dich? Das Thema Lebensfinanzierung interessiert immer viele Leser. 😉

      • ich schreibe Reisetexte für Agenturen, dazu kommen Ebooks. Na ja imgrunde brauche ich aber nicht so viel. 700 Euro müssen es aber auch in Südamerika sein. Krankenkassen, Miete, Internet, Strom und Wasser sind auch dort nicht gratis.

  5. bin auch dabei 🙂
    bin 34 und seit 11 jahren sebständig. gehe jetzt zurück in eine anstellung, wegen der krankenkasse für 1 jahr. bleibe aber weiterhin selbständig und baue ein reiseveranstalterbüro auf und mache einen online handel (webshop). nehme mir eine kleinere wohnung. reduziere gerade alles was geht, unternehme aber trotzdem noch was um den sozialen kontakt nicht zu verlieren 😉
    sehr guter blog, gibt mir motivation und sehr gute denkanstöße.
    wünsche dir/euch viel erfolg!!!
    gruss aus dem allgäu

  6. Sehr inspirierend dein Blog. Was ich hier lese, entspricht zu 100% meinen Vorstellungen.

    Ich arbeite 4 Nächte die Woche als Taxifahrer und hab somit 3 Tage, um mir meinen Traum zu ermöglichen. Das ist nicht viel, aber finanziell, aufgrund von Verpflichtungen, wie Krankenkassenbeiträge nicht anders machbar.

    Ich reise selbst seit 8 Jahren nach Thailand und komme gerade, nach einem halben Jahr Aufenthalt von dort zurück. Ich bin gerne dort, bin aber auch gerne hier. Daher brauche ich die Unabhängigkeit und die finanzielle Freiheit zur Verwirklichung meiner Träume.

    Ich habe schon lange mit ähnlichen Gedanken gespielt und dein Blog hat mich dazu veranlasst, JETZT aktiv zu werden. Morgen beginnt mein erster freier Tag. Meine erste Amtshandlung wird sein, früh aufzustehen, einen Kaffee zuzubereiten und mich mit meinen Fähigkeiten als Grafik- und Webdesigener auf freelancer Portalen zu versuchen… Mein Tagesziel von 5 Designvorschlägen zu erfüllen und das Woche für Woche. Vielleicht kann ich in einem viertel Jahr hier einen Zwischenbericht abgeben.

    Bis dahin wünsche ich euch allen viel Erfolg bei der Verwirklichung eurer Träume.

  7. Hallo Tim,

    bin heute das erste Mal über Deinen Blog gestolpert und werde jetzt öfter vorbeischauen. 😉
    Insebesondere Puktz 6 ‚Denke nicht in Wochen oder Monaten. Denke in Jahren.‘ erscheint mir sehr wichtig und wird von vielen sicher nicht gebührend bedacht.
    Neben meinen bisherigen Internetprojekten habe ich vor einem halben Jahr den Azon Master von Marko Slusarek getestet und freue mich seitdem über ständig steigende Einnahmen über Nischenseiten, welche ich auf meinem Blog auch öffentlich gemacht habe. Ich bin der Meinung, daß Nischenseiten ein Thema für jerdermann sind, um sich ein „passives“ Einkommen aufzubauen.

    • Tim Chimoy

      Danke für deinen Kommentar, Dirk. Um erst einmal ein Grundeinkommen herzustellen sind Nischenseiten sicher eine interessante Option, wenn man nach Erreichen selbigem noch etwas mit ein wenig mehr Mehrwert angeht. So seh ich das Ganze 🙂

  8. Hi Tim!

    Dein Blog bist einfach faszinierend!
    Deine Passion dringt förmlich durch meinen Bildschirm hindurch.

    Zu lesen, wie du all das was du hast auf die Beine gestellt hast und einen Einblick in dein freies, ortsunabhängiges, vielseitiges und inspirierendes Lebens zu erhalten gibt mir Mut und Kraft auf meinen Weg weiter zu gehen und NIE aufzugeben. Vielen herzlichen Dank dafür!

    Herzlichen Dank auch für deine unzähligen Tipps und Hilfestellungen.

    Anfangs Jahr habe ich ein Affiliate-System entdeckt und ein Video gesehen, wie ein 25jähriger als Unerfahrener über 1800 Euro am Tag macht und mittlerweile mit nur einem seiner digitalen Produkte über 1’000’000 Euro in 10 Monaten gemacht hat. Einfach unglaublich.

    Es gibt soviele Möglichkeiten im Internet Geld zu verdienen.
    Die Frage ist nur, hat man die nötige Ausdauer und den unbändigen Drang finanziell frei und ortsunabhängig zu werden?

    Ich wünsche dir für deine berufliche und private Zukunft nur das Allerbeste und freue mich riesig mehr von dir zu lesen!

    • Hej an Alle, der Artikel ist sehr ermutigend. Nin gerade in der Phase diesen Traum irgendwie zu verwirklichen. Wie macht man das als Physiotherapeut? Ich suche gerade Menschen die moralisch korrekt sind kreative Querdenker, Menschen die Welt verändern möchten. Wo kann ich mich melden? Weiterhin viel Erfolg

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